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Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA
© Foto: Matthias Kayales
Die Arbeitsagentur in Frankfurt (Oder)
Der Arbeitsmarkt in Frankfurt (Oder) ist mit einem saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit ins neue Jahr gestartet. Die Entwicklung folgt dabei dem ostbrandenburgischen Trend: Mehr Menschen sind im Januar arbeitslos gemeldet als im Dezember, im Jahresvergleich zeigt sich jedoch eine weitgehend stabile Lage.
In der gesamten Region Ostbrandenburg – also in Frankfurt (Oder), dem Landkreis Märkisch-Oderland und dem Landkreis Oder-Spree – waren im Januar 15.596 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 814 mehr als im Vormonat, aber 27 weniger als im Januar 2025. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,8 Prozent und damit leicht unter dem Vorjahreswert.
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Ostbrandenburger Arbeitsagenturen, Jochem Freyer, ordnet die Lage so ein:

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich zum Stillstand gekommen. Für einen Aufschwung fehlt es der Wirtschaft jedoch weiter an Kraft.“
Besonders der Dienstleistungssektor stabilisiere den Arbeitsmarkt, während das produzierende Gewerbe weiter Arbeitsplätze verliere. Trotz zahlreicher offener Stellen sei es für Jobsuchende mit gesundheitlichen oder sozialen Einschränkungen aktuell schwierig, eine passende Beschäftigung zu finden.
In Frankfurt (Oder) legt das kommunale Jobcenter einen besonderen Schwerpunkt auf Qualifizierung und digitale Kompetenzen. Jobcenter-Geschäftsführerin Stefanie Dörfel betont, dass sich die Anforderungen in der Arbeitswelt spürbar verändert haben:
„Themen der Digitalisierung nehmen in der Ausbildungs- und Arbeitswelt neben der Fachqualifizierung einen immer größeren Stellenwert ein. Ein souveräner Umgang mit Technik und Anwendersoftware gehört schon jetzt zu den notwendigen Fähigkeiten.“
In vielen Branchen werde erwartet, dass Arbeitsprozesse am Computer sicher beherrscht werden. Um Arbeitssuchende darauf vorzubereiten, bietet das Jobcenter Frankfurt (Oder) umfassende Beratungen an – sowohl zu passenden Qualifizierungsangeboten als auch zu konkreten Fördermöglichkeiten. Diese Beratungen können persönlich, telefonisch oder per Videotermin in Anspruch genommen werden.
Auch für Frankfurt (Oder) gilt: Der Arbeitsmarkt bleibt insgesamt stabil, ein spürbarer Aufschwung ist jedoch bislang nicht erkennbar. Die wirtschaftliche Entwicklung bietet derzeit nur begrenzte Impulse, gleichzeitig wächst der Bedarf an gut qualifizierten und digital versierten Fachkräften. Ziel der Arbeitsmarktakteure ist es, durch gezielte Beratung, Weiterbildung und individuelle Förderung neue Beschäftigungsperspektiven für die Menschen in der Oderstadt zu eröffnen.
Geschrieben von: MK
Arbeitsmarktzahlen Jochem Freyer Stefanie Dörfel
today5. Februar 2026 1252 51
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