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© Foto: Matthias Kauffmann / EKBO
Bischof Dr. Christian Stäblein
Anfang Oktober stehen in Deutschland traditionell zwei besondere Tage des Dankens an: der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober und das Erntedankfest am darauffolgenden Sonntag. In seiner Kolumne in der B.Z. hebt Bischof Christian Stäblein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz die Bedeutung beider Anlässe hervor.
Zum Tag der Deutschen Einheit erinnert Stäblein an die Leistungen der friedlichen Revolution: „Die Mauer zum Einsturz, Demokratie und ein Land wieder zusammen, das zusammengehört.“ Gleichzeitig betont er, dass die Einheit keine vollendete Tatsache sei, sondern eine fortwährende Aufgabe: „Sie ist eine tägliche Aufgabe, in all dem, was noch offen ist, was an Ungerechtigkeiten – ungleiche Löhne – ein Ende haben muss.“
Besonders kritisch sieht der Bischof die aktuelle Polarisierung in der Gesellschaft: „Falsche Polarisierung ist leider ein blühendes Geschäft, verkauft sich leichter. Und nützt Populisten.“ Umso wichtiger sei es, das Erreichte und das Verbindende zu würdigen.
Am Erntedankfest richtet Stäblein den Blick auf die Landwirtschaft und die Bedeutung der Ernte: „Es erinnert uns daran, dass unser Leben nicht selbstverständlich ist, dass wir davon leben, dass Saat aufgegangen, Früchte geworden sind.“ Zugleich mahnt er, den Einsatz der Landwirtinnen und Landwirte zu würdigen, die unter den Herausforderungen globaler Märkte und des Klimawandels arbeiten: „Vergessen wir nicht den Dank. Am Sonntag den Landwirtinnen und Landwirten und allen, die die Ernten verarbeiten. Und, aber klar: Mit ihnen und durch sie danken wir Gott.“
Stäblein schließt seine Kolumne mit einem spielerischen Wortspiel, das das Leben und den Dank verbindet: „Leben sei verdankt, nicht verdammt. Oder so, wenn Sie erlauben: verdammt verdankt.“
Geschrieben von: MK
Christian Stäblein Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) Kirche Tag der Deutschen Einheit
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