Woidke: Tesla soll Bedenken der Bürger aufnehmen
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den US-Autobauer Tesla nach dem Nein der Bürger in Grünheide zur geplanten Fabrikerweiterung zum Einlenken aufgerufen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den US-Autobauer Tesla nach dem Nein der Bürger in Grünheide zur geplanten Fabrikerweiterung zum Einlenken aufgerufen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sieht das Nein zur geplanten Erweiterung der Tesla-Fabrik bei einer Bürgerbefragung in Grünheide auch als Chance. «Es zeigt, dass die Bedenken und Befürchtungen der Menschen deutlich überwiegen».
Der US-Elektroautobauer Tesla ist mit seinen Plänen zur Erweiterung des Werksgeländes auf die Ablehnung der Bürger von Grünheide gestoßen. Mit Nein stimmten bei einer Befragung 3499 Einwohner, mit Ja 1882, wie die Gemeinde in Brandenburg mitteilte.
Die IG Metall will die geplante zweite Betriebsratswahl im Werk des US-Elektroautobauers bei Berlin zunächst stoppen und für einen neuen Termin mit mehr Vorlauf werben.
Vor einer beginnenden Einwohnerbefragung zur Erweiterung des Tesla-Geländes in Grünheide an diesem Montag haben Kritiker dazu aufgerufen, gegen die Pläne zu stimmen.
Erstmals muss Tesla in Deutschland die Produktion vorübergehend aussetzen. Das Unternehmen erklärt warum es zu Lieferengpässen kommt.
Der US-Elektroautobauer Tesla hat in seiner Fabrik in Grünheide nach eigenen Angaben Tausende Beschäftigte parallel zu einer Kampagne der IG Metall über die Gewerkschaft informiert.
Die bisher einzige E-Auto-Fabrik von Tesla in Europa wurde heute mit einem eigenen Zugshuttle an das öffentliche Bahnnetz angebunden.
Wie das Magazin Business Insider berichtet, plant Tesla in Grünheide eine niedrige bis mittlere dreistellige Zahl an Leiharbeitern zu entlassen. Der Konzern äußerte sich bislang nicht dazu.