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Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA
© Foto: FF24.NEWS
Das Rathaus in Frankfurt (Oder)
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CDU kritisiert fehlende Kommunikation MK
Frankfurts Bürgermeister Claus Junghanns muss ausscheiden – CDU reagiert mit Kritik
Für die Stadt Frankfurt (Oder) kommt es zu einem weiteren personellen Wechsel in der Stadtspitze. Wie ein persönliches Video von Bürgermeister Claus Junghanns (CDU) am Montag offenbarte, wird er nach seiner laufenden Amtszeit im November nicht für eine zweite Amtszeit von Oberbürgermeister Axel Strasser (parteilos) vorgeschlagen (Oderwelle berichtete bereits). Damit verliert die Stadt nach dem Ausscheiden von Oberbürgermeister René Wilke im vergangenen Jahr erneut eine führende Persönlichkeit.

„Ich wurde in den letzten Wochen von vielen Bürgerinnen und Bürgern gefragt, wie es mit mir nach meiner Amtszeit weitergeht. Ende vergangener Woche hat mich der Oberbürgermeister darüber informiert, dass er mich nicht für eine weitere Amtszeit vorschlagen wird“, erklärte Junghanns in dem Video.
„So wird meine Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) im November dieses Jahres enden.“
Junghanns betonte, dass er die Entscheidung respektiere, äußerte aber zugleich sein Bedauern. Er hätte gerne noch verschiedene Themen zu Ende gebracht. „Ich bedauere die Entscheidung, weil ich meinen Job sehr gern mache und in den vergangenen Jahren mit vielen tollen Kolleginnen und Kollegen sowie gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche Herausforderungen bewältigt habe. Wir haben gemeinsam vieles vorangebracht, um unsere Stadt weiterzuentwickeln.“
In den vergangenen Jahren habe Junghanns unter anderem die Digitalisierung der Stadtverwaltung vorangetrieben und Initiativen zur Förderung der lokalen Wirtschaft umgesetzt. „Wir sind aber noch nicht an dem Punkt, an dem ich gerne wäre. Deshalb werde ich bis zum Ende meiner Amtszeit weiterhin an diesen und den täglich neu aufkommenden Themen arbeiten“, so Junghanns.
Die Reaktionen aus seiner Partei, der CDU ließen nicht lange auf sich warten. Michael Möckel, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, kritisierte das Vorgehen als einseitig und potenziell schädlich für die Arbeitsfähigkeit der Stadtspitze. Möckel erklärte:

„Beigeordnete sind kein persönliches Instrument des Oberbürgermeisters. Dieses Vorgehen beschädigt bewusst die Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung“
Auch die CDU-Kreisvorsitzende Désirée Schrade äußerte gegenüber der Oderwelle scharfe Kritik: „Dieses Vorgehen befremdet nicht nur, es ist politisch kurzsichtig. Claus Junghanns hat unsere Stadt in den vergangenen Monaten souverän vertreten und Verantwortung übernommen. Ihn ohne jedes Gespräch abzuservieren, ist kein Zeichen von Führungsstärke, sondern von mangelndem Respekt gegenüber demokratischen Mehrheiten und bewährter Zusammenarbeit.“

Kein Zeichen von Führungsstärke, sondern von mangelndem Respekt gegenüber demokratischen Mehrheiten und bewährter Zusammenarbeit.

Die Oderwelle hätte gerne von Oberbürgermeister Axel Strasser (parteilos) erfahren, welche Gründe ihn zu dieser Entscheidung bewogen haben und ob bereits eine Nachfolge für das Bürgermeisteramt ins Auge gefasst wurde. Offen ist bisher auch, ob das Wirtschaftsressort weiterhin mit dem Bürgermeisteramt verknüpft bleibt oder ob es zu einer Neuordnung der Ressorts kommen wird. Aus dem Rathaus gab es bislang keine offiziellen Stellungnahmen.
Die Oderwelle wird die Entwicklungen in der Stadtspitze weiterhin begleiten und über neue Entwicklungen informieren.
Geschrieben von: MK
Axel Straßer Bürgermeisteramt Claus Junghanns Désirée Schrade Frankfurt (Oder) Michael Möckel Rathaus Frankfurt (Oder)
today5. Februar 2026 1252 51
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