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Dr. Peter Wolff (CDU)
Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Direktor des Amtsgerichts Frankfurt (Oder), Peter Wolff, hat in der Stadtverordnetenversammlung deutliche Kritik an Oberbürgermeister Axel Strasser geäußert und vor einer möglichen Handlungsunfähigkeit der Stadtverwaltung gewarnt.

Wolff betonte in seiner Rede zunächst die Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Verwaltung und Stadtverordnetenversammlung. Die aktuelle Debatte könne dazu beitragen, gegenseitige Erwartungen klarer zu benennen und bestehende Spannungen zu klären.
Im weiteren Verlauf rückte er insbesondere die geplante Neubesetzung von Leitungspositionen in den Fokus. Die vom Oberbürgermeister angekündigten Ausschreibungen und anschließenden Personalvorschläge seien aus seiner Sicht nicht geeignet, um tragfähige Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung zu erreichen.
Wolff stellte klar, dass eine einfache Einzelbesetzung von Führungspositionen nicht ausreiche. Stattdessen sei eine umfassende „Paketlösung“ erforderlich, über die bereits seit Monaten gesprochen werde. Ohne ein solches abgestimmtes Konzept werde es nicht gelingen, die Hausleitung dauerhaft zu besetzen.
Mit deutlichen Worten äußerte der CDU-Politiker seine Sorge über die weitere Entwicklung der Verwaltung. Es sei absehbar, dass die Stadt im Herbst vor einer nicht funktionsfähigen Hausleitung stehen könnte, sollte keine Einigung erzielt werden.
Abschließend richtete Wolff einen direkten Appell an den Oberbürgermeister und warnte vor den Konsequenzen der aktuellen Entwicklung. Wörtlich sagte er: „Sie fahren gerade diese Verwaltung gegen die Wand.“
Geschrieben von: MK
CDU Frankfurt (Oder) Oberbürgermeister Axel Strasser Rathaus Frankfurt (Oder) SVV
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