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today22. September 2025 451 51 5
© Foto: Jan Schirrholz
Désirée Schrade (CDU) im Gespräch mit 91.7 ODERWELLE.
Am Wahlabend stand Désirée Schrade, die Kandidatin der CDU, die von FDP, Grünen und der Partei DIE PARTEI unterstützt wurde, 91.7 ODERWELLE Rede und Antwort. Trotz eines respektablen Ergebnisses reichte es für Schrade nicht zum Wahlsieg.
„Ich bedanke mich zunächst einmal bei allen Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen. Es ist ein sehr, sehr gutes Ergebnis“, sagte Schrade und betonte, wie wichtig ihr die breite Unterstützung während des Wahlkampfes war. „Was in diesem Wahlkampf gelungen ist, ist wirklich eine breite Allianz zu schmieden und hinter mir zu versammeln. Das ist ein ganz großer Wert, der über diese Wahl hinaus wirken wird.“
Schrade machte deutlich, dass es nun darum gehe, die Stadtgesellschaft auch nach dem Wahlkampf wieder zusammenzuführen. „Ich bin froh und dankbar, dass mir das in diesem Wahlkampf gelungen ist“, erklärte sie. Auch wenn es für den Wahlsieg nicht gereicht habe.
Blickt man auf die kommenden Tage, so steht auch für die CDU die Frage im Raum, wie man in der Stichwahl agieren wird. Schrade äußerte sich dazu: „Zunächst einmal gratuliere ich Dr. Strasser zum klaren Wahlsieg. Wir werden ab morgen dieses Ergebnis auswerten und sind selbstverständlich offen für Gespräche. Aus unserer Sicht geht es vor allem darum, einen AfD-Oberbürgermeister zu verhindern.“
In ihrer Rolle als Kreisvorsitzende der CDU sieht Schrade nun die Aufgabe, das Wahlergebnis auszuwerten, Offenheit für Gespräche zu signalisieren und die Stichwahl aktiv zu begleiten. Ihre Funktion als Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung bleibe zunächst unverändert.
Mit Blick auf die Zukunft betonte Schrade noch einmal die Bedeutung von Bündnissen und Zusammenarbeit: „Solche Bündnisse brauchen wir in Zukunft – nicht nur für den Wahlkampf, sondern für die Entwicklung unserer Stadt.“
Geschrieben von: MK
CDU Désirée Schrade Frankfurt (Oder) Matthias Kayales OB-Wahl 2025 Rathaus Frankfurt (Oder)
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