Regionalreport

Energiewende vor der Haustür: Frankfurt (Oder) diskutiert über Windkraft

today26. August 2026 1691 76 5

Hintergrund
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Sonntagsbrunch LIVE aus der Skylounge : 91.7 ODERWELLE diskutiert über das geplante Energy Intranet, Windkraft in den Ortsteilen und die Frage nach Akzeptanz und Transparenz

Energiewende – ja. Aber nicht vor meiner Haustür? Diese Frage steht am Sonntag im Mittelpunkt des Sonntagsbrunchs von 91.7 ODERWELLE. Von 9 bis 13 Uhr senden Jacqueline Eckardt und Matthias Kayales live aus der Skylounge 24 im Oderturm.

Im Mittelpunkt steht das geplante „Energy Intranet“ der Stadt Frankfurt (Oder), der Stadtwerke und ENERTRAG. Wind- und Solarstrom sollen künftig möglichst direkt in der Region erzeugt, gespeichert und für die Strom- und Wärmeversorgung genutzt werden.

Windräder in Brandenburg
© Foto: pixabay / Al3xanderD Windräder in Brandenburg

Windkraft in Güldendorf, Markendorf und Lossow

Ein Teil des Projekts sind mögliche neue Windenergieanlagen. Als mögliche Bereiche werden unter anderem Güldendorf, Markendorf und Lossow genannt. Wie viele Anlagen tatsächlich entstehen könnten und wo genau sie stehen, ist derzeit noch offen. Zunächst stehen Bebauungsplanung, Gutachten und weitere Genehmigungsschritte an.

Während Stadt und Projektpartner vor allem die Chancen sehen, gibt es in den betroffenen Ortsteilen deutliche Kritik. Anwohner sorgen sich unter anderem um Lärm, Schattenwurf, Natur, Landschaftsbild und Lebensqualität. In Güldendorf gab es bereits Informationsveranstaltungen und Proteste.

Güldendorfer protestieren vor dem Frankfurter Rathaus gegen geplante Windräder.
© Foto: Matthias Kayales Güldendorfer protestieren vor dem Frankfurter Rathaus gegen geplante Windräder.

Die ODERWELLE will deshalb am Sonntag nicht einfach über „pro oder contra Windkraft“ diskutieren, sondern die Argumente genauer betrachten: Was ist Fakt? Was ist Befürchtung? Was ist noch gar nicht entschieden?

Was bringt das Projekt der Stadt?

Auch wirtschaftlich verspricht sich die Stadt einiges. Nach aktuellen Berechnungen könnten jährlich rund 500.000 Euro aus verschiedenen Einnahmequellen für Stadt und Ortsteile entstehen.

Gleichzeitig soll erneuerbare Energie ein wichtiger Standortfaktor für neue Unternehmen und mögliche Industrieansiedlungen werden. Auch die künftige Wärmeversorgung und die Nutzung erneuerbarer Energie für das Fernwärmenetz spielen eine Rolle.

Doch auch hier will die ODERWELLE kritisch nachfragen: Wer profitiert? Wer trägt die Kosten und Risiken? Und wie viel kommt tatsächlich bei den Menschen in den Ortsteilen an?

Vier Stunden Klartext

Zu Gast sind Torsten Röglin, Geschäftsführer der Stadtwerke Frankfurt (Oder), Stefan Seum, bei ENERTRAG verantwortlich für Deutschland Wind & Solar, Katja Gall, Teamleiterin Repowering bei ENERTRAG, sowie ein Vertreter der Bürgerinitiative „Natur & Zukunft“.

In vier Stunden geht es um das Energy Intranet, die technischen und wirtschaftlichen Chancen, die Kritik aus den Ortsteilen, Fakten und Vorurteile rund um Windkraft sowie die nächsten Schritte des Projekts.

Sie haben Fragen?

Sie haben Fragen zum geplanten Energy Intranet, zu den Windkraftplänen oder den möglichen Auswirkungen auf Frankfurt (Oder) und die Ortsteile? Dann schreiben Sie uns! Schicken Sie Ihre Fragen bis Sonntag an: sonntagsbrunch@oderwelle.de. Wir nehmen Ihre Fragen mit in die Sendung und sprechen sie direkt mit unseren Gästen an.

© Foto:

„Energiewende: Ja. Aber nicht vor meiner Haustür?“ – Sonntag von 9 bis 13 Uhr live aus der Skylounge 24 im Oderturm auf 91.7 ODERWELLE – Frankfurts Stadtradio.

Geschrieben von: MK

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