Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
Museum Viadrina: Geschichte als Brücke zwischen Frankfurt und Polen 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Ein Supermarkt zieht um: Sven Habermann im Sonntagsbrunch der Oderwelle 91.7 ODERWELLE Sonntagsbrunch
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
play_arrow
«Stadtbild»-Debatte geht weiter 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union vor Doppel-Heimspiel: Pokal gegen Ziltendorf, Liga-Kracher gegen Fürstenwalde 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Union Frankfurt startet nach holpriger Vorbereitung in die neue Saison Sandro Jahn im Gespräch mit 91.7 ODERWELLE
© Foto: pixabay
Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau | © Foto by RonPorter/Pixabay
In Deutschland sagten dies auf eine entsprechende Frage 12 Prozent der befragten 18- bis 29-Jährigen. In Österreich waren es 14, in Rumänien 15, in Frankreich sogar 46 Prozent der jungen Menschen.
Die Umfrage hat die Jewish Claims Conference mit jeweils 1.000 Befragten in acht Ländern in Auftrag gegeben. Zu den Länder gehörten Deutschland, Frankreich, Österreich, Großbritannien, Polen, Ungarn, Rumänien und die USA.
In all diesen Ländern gibt es laut der Befragung einen erheblichen Anteil von jungen Leuten, die nicht wissen, dass bis zu sechs Millionen Juden während der NS-Zeit getötet wurden.
In Deutschland liege der Anteil bei den 18- bis 29-Jährigen bei 40 Prozent. Der Zentralrat der Juden in Deutschland zeigte sich alarmiert wegen der Ergebnisse.

Im Rahmen der in Frankfurt (Oder) gelebten Erinnerungskultur lädt die Stadt gemeinsam mit der Organisation Friedensnetz am kommenden Montag (27. Januar 2025) anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zum gemeinsamen Gedenken ein.
In Zeiten, in denen bundesweit zunehmend eine Atmosphäre der Verunsicherung, der Angst und des Hasses geschürt wird und verschiedenen Ansichten immer häufiger mittels Konfrontation anstelle von Dialogbereitschaft vertreten werden, wächst die gesamtgesellschaftliche Verantwortung, Frieden, Demokratie und Menschenwürde zu wahren und zu verteidigen, so die Stadtverwaltung gegenüber der Oderwelle. Die dunkelsten Kapitel der Geschichte sind und bleiben eine Mahnung.
Den inhaltlichen Schwerpunkt der Veranstaltung bildet die Präsentation von Werken der Dichterin Mascha Kaléko. Zudem werden Auszüge aus einem Interview mit der jüdischen Journalistin Renate Harpprecht-Wallfisch gelesen, der Schwester von Anita Lasker-Wallfisch, die Cellistin im Mädchenorchester von Auschwitz war. Diese Beiträge werden durch Schülerinnen und Schüler des Karl-Liebknecht-Gymnasiums gestaltet.
Für eine musikalische Umrahmung sorgen der Chor Lebensfreude gemeinsam mit dem Chor der jüdischen Gemeinde Frankfurt (Oder) sowie das Catori-Quartett des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt.
Die Gedenkveranstaltung findet am Montag, um 18 Uhr im Atrium des Rathauses Frankfurt (Oder) am Marktplatz 1 statt.
Geschrieben von: MK
Anita Lasker-Wallfisch Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt Catori-Quartett Chor der jüdischen Gemeinde Frankfurt (Oder) Chor Lebensfreude Friedensnetz Holocaust Jewish Claims Conference Karl-Liebknecht-Gymnasiums Mascha Kaléko Rathaus Frankfurt (Oder) Renate Harpprecht-Wallfisch Schoah Zentralrat der Juden
Foto: Boris Breuer
Foto: Jens Doerre
Foto: publiks

© Foto: Jan Schirrholz
© Foto: DB
© Foto: SVF / KI bearbeitet
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Rene Matschkowiak
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH