Brandenburg

Helenesee-Sanierung: Ungeduld der Frankfurter wächst

today17. September 2025 426 13 3

Hintergrund
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Seit Pfingsten 2021 ist der Helenesee für die Öffentlichkeit gesperrt.

Zwar liegen inzwischen Sanierungspläne vor, doch der Start der Bauarbeiten wurde auf Mitte 2028 verschoben. Eine Fertigstellung wird erst in den 2030er Jahren erwartet.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betonte im Gespräch mit der Oderwelle im Januar 2022, dass die Landesregierung alles tun werde, um die Arbeiten zu beschleunigen: „Wir werden alles daran setzen, dass die Frankfurter ihre Badewanne so schnell wie möglich zurückbekommen.“ Gleichzeitig verwies er auf notwendige Verfahren und komplexe Abläufe.

Viele Frankfurterinnen und Frankfurter drängen jedoch auf eine schnellere Lösung. Die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Désirée Schrade (CDU), machte deutlich, dass die Ungeduld wachse: „Die Bevölkerung will wissen, wie der Stand ist – vor allem aber, wann der Helenesee wieder öffnet.“ Sie fordert mehr Transparenz, regelmäßige öffentliche Gespräche und eine stärkere Einbindung der Bürger.

Auch die Bewerberinnen und Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters sehen Handlungsbedarf. Sie schlagen unter anderem Zwischenlösungen wie Badeplattformen, einen runden Tisch mit Land und Bergbauamt oder eine städtische Gesellschaft zur touristischen Entwicklung vor.

Einig sind sich alle: Der Helenesee ist für Frankfurt (Oder) ein Stück Identität, ein wichtiger Tourismusfaktor und muss so schnell wie möglich wieder zugänglich gemacht werden.

Geschrieben von: MK

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