Regionalreport

IHK: Tesla-Tempo auch beim Bau öffentlicher Infrastruktur machbar

today14. August 2026 317 5

Hintergrund
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Neuer Bahnhof Fangschleuse in Betrieb

Der neue Bahnhof Fangschleuse ist in Betrieb. Nach Angaben der IHK Ostbrandenburg dauerte es von der ersten Planung bis zur Fertigstellung weniger als sieben Jahre. Besonders bemerkenswert: Die Bauarbeiten liefen ohne dauerhafte Vollsperrung des Bahnverkehrs.

Die IHK sieht darin ein Beispiel dafür, dass auch bei öffentlicher Infrastruktur ein hohes Bautempo möglich ist. „Tesla-Tempo“ sei auch beim Ausbau der öffentlichen Infrastruktur machbar, sagt Robert Radzimanowski, Leiter Regionalpolitik der IHK Ostbrandenburg.

Rund um den Bahnhof wurden neben den Bahnanlagen auch ein Parkhaus, Bushaltestellen und Radwegeanbindungen geschaffen. Der neue Bahnhof soll die Mobilität der Tesla-Beschäftigten und von Pendlern aus der gesamten Region verbessern.

Die IHK hofft, dass auch beim geplanten Ausbau der RE1-Strecke ab 2029 ähnlich effizient gearbeitet wird. Geplant sind unter anderem zusätzliche Gleise. Zwei 740 Meter lange Überholgleise sollen den Bahnverkehr leistungsfähiger machen. Weitere Gleise ermöglichen das Beladen und Rangieren von Güterzügen. Dadurch könnten täglich bis zu 24 zusätzliche Güterzüge zusammengestellt werden – und rund 2.400 Lkw-Fahrten entfallen.

Am neuen Bahnhof Fangschleuse werden bis zu 16.300 Reisende täglich erwartet. Die 220 Meter langen Bahnsteige sind für die achtteiligen RE1-Züge ausgelegt. Die mehr als 13 Meter breiten Bahnsteige und eine 60 Meter lange Personenunterführung sollen für mehr Komfort sorgen. Mit 16,50 Metern Breite ist der Fußgängertunnel in Fangschleuse nach Angaben der IHK der breiteste in Brandenburg.

Geschrieben von: MK

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