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Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA
© Foto: Pixabay / meineresterampe
Das Knallen und Böllern gehört für viele zur Silvesternacht dazu.
Seit Samstag dürfen bis einschließlich 31. Dezember Böller und Raketen gekauft werden. Kurz vor dem Jahreswechsel warnt Gesundheits- und Arbeitsschutzministerin Britta Müller (parteilos) vor den Gefahren im Umgang mit Feuerwerkskörpern und ruft alle Brandenburgerinnen und Brandenburger an Silvester zu besonderer Vorsicht auf.
Um mögliche Gefährdungen schon im Vorfeld zu verringern, sollten nur geprüfte und ordentlich gekennzeichnete Produkte gekauft werden, rät die Ministerin. An drei Tagen können pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F 2 wie Böller, Raketen oder Feuerwerksbatterien gekauft werden.

„Ein unsachgemäßer Umgang mit Silvesterböllern kann zu schwersten Gesundheitsschäden bis hin zum Verlust von Sinnesorganen und Gliedmaßen oder sogar zum Tod führen. Daher bitte ich alle Brandenburgerinnen und Brandenburger: Kaufen und benutzen Sie nur gesetzlich zugelassene Produkte, lesen und befolgen Sie die Gebrauchsanweisung und halten Sie Feuerwerkskörper insbesondere von Kindern fern! Gehen Sie verantwortungsvoll mit Böllern und Raketen um. Bringen Sie sich selbst und andere nicht in Gefahr. Damit schützen Sie nicht nur Ihre Gesundheit und die Ihrer Lieben, sondern entlasten zugleich die Krankenhäuser, deren Notaufnahmen über den Jahreswechsel ohnehin über Gebühr belastet sind. In diesem Sinne wünsche ich allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr!“ so die Ministerin.
Für den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern gelten strenge Sicherheitsbestimmungen. Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F 2 dürfen nur unter Aufsicht an Erwachsene ab 18 Jahren und ausschließlich in Verkaufsräumen des Groß- und Einzelhandels verkauft werden. Ein Verkauf im Freien oder aus einem Kiosk heraus ist nicht zulässig.
Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Feuerwerkskörper mit dem CE-Zeichen und einer Registrierungsnummer (beispielsweise 0589-F2-0001) gekennzeichnet sind.
Verboten sind Böller und Raketen in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Kirchen, Kinder- und Altenheimen, Reetdach- und Fachwerkhäusern sowie Tankstellen.
Die Einfuhr und der Handel von nicht zugelassener Pyrotechnik sind in Deutschland verboten. Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Arbeitsschutz des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit werden auch in diesem Jahr wieder landesweit umfangreiche Kontrollen beim Verkauf von Pyrotechnik durchführen.
Auch in diesem Jahr muss wieder mit dem Verkauf von Schallerzeugern, sogenannte Sound-Emittern, der Kategorie P 1 als Feuerwerkskörper gerechnet werden. Das Design dieser Schallerzeuger und deren Verpackung suggerieren dem Endverbraucher, dass es sich bei diesen Produkten um gewöhnliche Feuerwerkskörper handelt. Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie P 1 dienen jedoch nicht zu Vergnügungszwecken, sondern werden beispielsweise zur Abwehr von Tieren oder als akustische Notsignale verwendet. Das Abbrennen dieser Schallerzeuger sowie anderer Produkte der Kategorie P 1 ist wegen der extremen Schallentwicklung (bis über 140 dB) und der hohen Explosivstoffmenge nur für den vorbestimmten Zweck und unter Einhaltung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen (zum Beispiel Gehörschutz und erweiterter Sicherheitsabstand) erlaubt.
Wer Feuerwerkskörper kauft, muss auch für die sichere Aufbewahrung sorgen. Niemals Feuerwerkskörper in bewohnten Räumen aufbewahren und auf keinen Fall Anzündmittel und Feuerwerkskörper zusammen lagern. Das Feuerwerk muss vor dem möglichen Zugriff von Minderjährigen geschützt aufbewahrt werden. Bitte beachten Sie außerdem:
Geschrieben von: MK
Brandenburg Britta Müller Feuerwerk Feuerwerkskörper Feuerwerksverkauf Jahreswechsel Neujahr Silvester
© Foto: Thomas M. Jauk
Foto: Lars Berndt Events GmbH
Foto: Lucia Hunziker

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