OB-Wahl 2025

Oberbürgermeisterwahl 2025 in Frankfurt: Junghanns zieht positive Bilanz des Wahlabends

today22. September 2025 245 58 5

Hintergrund
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Junghanns: Wahl in Frankfurt (Oder) lief reibungslos

Nach dem ersten Wahlgang zur Oberbürgermeisterwahl 2025 zeigte sich der amtierende Bürgermeister Claus Junghanns (CDU) zufrieden mit dem Ablauf des Wahlabends. Im Gespräch mit der Oderwelle lobte er insbesondere die Organisation und den Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer.

„Es war ein sehr spannender Wahlabend, der deutlich schneller verlief, als ich gedacht hätte. Das zeigt, dass die Vorbereitung gut gelaufen ist und alle wussten, was sie tun. Die Helferinnen und Helfer in den Wahllokalen haben wirklich tolle Arbeit geleistet“, so Junghanns. Rund 600 Frankfurterinnen und Frankfurter hätten die Stadt am Wahltag in den Wahllokalen sowie bei der Briefwahl unterstützt – darunter auch viele junge Menschen, die erstmals Wahlhelfer waren.

Da keiner der Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichte, wird es am 12. Oktober eine Stichwahl geben. In dieser treten die beiden Erstplatzierten, Axel Strasser (parteilos) und Wilko Möller (AfD), gegeneinander an. Junghanns erläuterte, dass selbst ein möglicher Rückzug eines Kandidaten nicht automatisch den anderen zum Sieger machen würde: „Auch ein Einzelkandidat muss in einer Stichwahl mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichen.“

Neben seiner Rolle als Bürgermeister sprach Junghanns auch als CDU-Politiker über das Wahlergebnis. Er zeigte sich enttäuscht, dass CDU-Kandidatin Désirée Schrade den Einzug in die Stichwahl knapp verpasste: „Mit 28,6 Prozent war es ein sehr knappes Ergebnis. Ich bedauere das sehr, weil ich mich für Désirée Schrade ausgesprochen habe. Sie hat einen leidenschaftlichen Wahlkampf geführt, Brücken gebaut und viel Energie gezeigt.“

Spekulationen, Frankfurt (Oder) sei noch nicht bereit für eine Frau an der Spitze des Rathauses, wies Junghanns zurück: „Diesen Eindruck teile ich überhaupt nicht. Das war nicht der Grund, warum Désirée Schrade die Stichwahl verpasst hat.“

Während nun die Weichen für die Stichwahl am 12. Oktober gestellt sind, zog Junghanns insgesamt ein positives Fazit: „Die Wahl war hervorragend organisiert, der Ablauf reibungslos – das ist auch dem großen Einsatz vieler Menschen in unserer Stadt zu verdanken.“

Geschrieben von: MK

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