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today20. Juni 2025 281 12 5
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Ein starkes Zeichen für Liebe und Vielfalt – genau das will man auch beim CSD in Eberswalde setzen.
Nach dem Angriff bei einer Veranstaltung in Bad Freienwalde am letzten Sonntag (Oderwelle berichtete) habe man das Sicherheitskonzept „in der einen oder anderen Komponente noch einmal verstärkt“, so Roland Kamenz, Sprecher der Polizeidirektion Ost. Aus einsatztaktischen Gründen nannte er keine Details.
Besondere Brisanz erhält der CSD am Samstag, weil zeitgleich die in Teilen rechtsextreme AfD ein sogenanntes „Sommerfest“ auf dem Marktplatz plant – just an der Strecke, an der auch der CSD vorbeiziehen wird. Kamenz versichert: „Wir werden dafür sorgen, dass beide Veranstaltungen störungsfrei ablaufen können.“ Neben der Polizeiinspektion Barnim werden auch Einsatzkräfte aus anderen Regionen, die Bereitschaftspolizei sowie zivile Staatsschutzkräfte in Eberswalde im Einsatz sein.
Trotz dieser Maßnahmen bleiben die Organisatoren des CSD wachsam. Das Sicherheitskonzept ist darauf ausgelegt, dass es zu Angriffen kommen kann. Einen vollständigen Schutz könne man nicht garantieren, aber man tue alles, um eine Eskalation zu vermeiden, so das Orgateam.
Die Notwendigkeit der Sicherheitsvorkehrungen zeigt auch die Statistik: Die Zahl der erfassten queerfeindlichen Straftaten in Brandenburg ist – laut Innenministerium – im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Von 68 Fällen im Jahr 2023 auf 118 im laufenden Jahr. Das entspricht einem Anstieg von rund 74 Prozent.
Geschrieben von: MK
AfD Bad Freienwalde Brandenburg CSD Eberswalde LGBTQIA+ Ostbrandenburg Polizei Polizeidirektion Ost Pride queer Roland Kamenz
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