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© Foto: Matthias Kayales
Seit 21. Oktober 2025: Frankfurts neuer Oberbürgermeister Dr. Axel Strasser (parteilos)
Die Debatte um das Jubiläum „775 Jahre Frankfurt (Oder)“ sorgt weiterhin für Irritationen in der Stadtpolitik. Nach Aussagen von Oberbürgermeister Axel Strasser (parteilos) zu den Planungen zeigten sich mehrere Fraktionen überrascht und kritisierten die bisherige Kommunikation aus dem Rathaus.
Der Linke-Stadtverordnete Jan Augustyniak erklärte gegenüber der Oderwelle:
„Mit uns wurde bisher auch nicht gesprochen. Wir zeigen uns als Fraktion Die Linke offen für eine konstruktive Lösung für die Stadt und die Menschen, die in ihr leben.“

Augustyniak regt an, das Hanse Stadt Fest 2028 konzeptionell so weiterzuentwickeln, dass es zugleich als Rahmen für das Stadtjubiläum dienen könnte. Dadurch könnten Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Kulturakteure aktiv eingebunden werden und das Jubiläum zu einem gemeinsamen Ereignis für die gesamte Stadt werden.
Der SPD-Stadtverordnete Philipp Humbsch kritisiert:
„In welchem Rahmen sollen diese Gespräche denn gelaufen sein? Wir als SPD-Fraktion wussten davon nichts. Wenn da nicht Gespräche gelaufen sind, die die SPD ausgeschlossen haben, wäre diese Aussage aus dem Rathaus eine glatte Lüge. Oder aber man schließt Fraktionen ohne Grund aus. Das wäre schäbig. Wir fordern Aufklärung, Transparenz und eine Verbesserung des Kommunikationsstils am Marktplatz“

Auch die CDU-Fraktion meldete sich zu Wort: Fraktionsvorsitzender Michael Möckel erklärte:
„Mit der CDU-Fraktion hat ein solches Gespräch nicht stattgefunden. Es gibt zu dieser Frage bisher auch keine enge Abstimmung. Wir erwarten daher eine entsprechende Richtigstellung.“
Die Stadtverordnetenvorsitzende Désirée Schrade (CDU) betonte zudem:
„Bisher gab es keine Gespräche mit den Fraktionen. Ich habe Oberbürgermeister Strasser nach dem Stand der Planungen gefragt, weil Bürger mich darauf angesprochen haben, ob sie sich einbringen können. Über seine Antwort habe ich die anderen Fraktionsvorsitzenden informiert – von denen wusste niemand etwas.“
Die Reaktionen zeigen, dass die Diskussion über Termin, Planung und Beteiligung der Stadtverordneten noch lange nicht abgeschlossen ist.
Hintergrund:
Ursprünglich war geplant, das Jubiläum 2028 zum 775-jährigen Bestehen der Stadt zu feiern. Oberbürgermeister Strasser hatte jedoch auf fehlende Mittel und Personal hingewiesen. Derzeit wird zwischen Stadtspitze und Fraktionen überlegt, ob die Feier 2028 stattfinden oder auf 2030 zum 777-jährigen Jubiläum verschoben werden soll.
Geschrieben von: MK
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