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Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA
© Foto: FF24.NEWS
Archiv: Streik bei der SVF
Fahrgäste der Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) müssen sich am kommenden Montag, 2. Februar 2026, auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Grund dafür ist ein von der Gewerkschaft ver.di angekündigter Warnstreik, der bundesweit im kommunalen Nahverkehr stattfinden soll.

Die Arbeitskampfmaßnahmen werden ganztägig gelten. Die SVF weist darauf hin, dass nur ein Notfahrplan angeboten werden kann, um ein Mindestangebot an Bus- und Straßenbahnverbindungen sicherzustellen. Betroffene Fahrgäste sollten ihre Fahrten entsprechend planen und mehr Zeit einrechnen.
Die Gewerkschaft ver.di hatte den Streik am 26. Januar 2026 angekündigt. Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen, die am 19. Januar 2026 in Potsdam begonnen haben. Laut ver.di sollen damit die Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr verbessert werden. Die kommunalen Arbeitgeber kritisieren jedoch, dass die Forderungen Mehrkosten von rund 27 Prozent verursachen würden – eine Summe, die angesichts der angespannten kommunalen Haushalte und sinkender Steuereinnahmen nicht realistisch sei.
„Tarifverhandlungen gehören an den Verhandlungstisch. Streiks ändern nichts an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, erklärte der Kommunale Arbeitgeberverband Brandenburg (KAV). Man betont, dass man weiterhin konstruktiv an einer Lösung arbeitet, die sowohl die Leistungen der Beschäftigten anerkennt als auch wirtschaftlich tragfähig ist. Ein hoher Tarifabschluss wie 2024 sei eine Ausnahme und könne nicht als Maßstab dienen.
Trotz der Spannungen will die SVF sicherstellen, dass ein Mindestangebot im öffentlichen Nahverkehr aufrechterhalten wird. Fahrgäste werden gebeten, sich vorab über Fahrpläne und alternative Verbindungen zu informieren.
Geschrieben von: MK
Frankfurt (Oder) Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) Streik SVF Verdi Warnstreik
today5. Februar 2026 1252 51
Foto: Mikyung Sung
Foto: Agentur Kultur
Foto: Heiko Roith

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