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today13. Oktober 2025 771 8 5
© Foto: Phyll Priwisch
Hat es nicht geschafft: AfD-Kandidat Wilko Möller
Bei der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters in Frankfurt (Oder) unterlag Wilko Möller von der AfD mit 30,2 % deutlich dem parteilosen Kandidaten Axel Strasser, der auf 69,8 % der Stimmen kam. Am Wahlabend stand Möller der Oderwelle für ein Gespräch Rede und Antwort.
„Ich habe Herrn Strasser gratuliert, wie es sich gehört, und wünsche ihm viel Kraft und Erfolg“, sagte Möller. Zugleich betonte er seine Bereitschaft, mit dem neuen Oberbürgermeister zusammenzuarbeiten: „Ich muss ja für 13 Leute auch reden, für zwölf weitere Funktionäre. Und ich möchte mit ihnen auch zusammenarbeiten.“
Möller äußerte jedoch deutliche Kritik an der Wahlbeteiligung: „Ich bin ein bisschen enttäuscht über die Frankfurter Wähler unter 50%. Es scheint, als sei der Stadt ein bisschen egal. Das ist schon ein Novum.“ Seiner Meinung nach sollten auch andere Parteien hinterfragen, ob sie bei den Bürgerinnen und Bürgern noch ankommen: „Wenn man sich die eigenen Kandidaten anschaut – die Linken mit der SPD haben Frau Koß unterstützt, Ergebnis einstellig. Frau Schrade mit Unterstützung der Grünen und FDP nicht erfolgreich – die Stichwahl wurde zwischen der AfD und einem Parteilosen entschieden.“ so Möller.
Auf die Frage, ob er persönlich froh sei, dass er weiterhin im Landtag bleiben könne, antwortete Möller: „Je länger ich mich mit der Sache Oberbürgermeister auseinandergesetzt habe, desto mehr Lust hatte ich, das auch zu machen. Aber ich sehe mich da eigentlich ganz gelassen.“ Er kündigte an, auch weiterhin im Landtag aktiv zu sein und die Interessen seiner Partei in Frankfurt zu vertreten.
Möller äußerte zudem seine Hoffnung auf konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen Oberbürgermeister: „Vielleicht eine Chance, dieses Dreigestirn Möller, Steinfurth, Hornauf, die drei Landtagsabgeordneten, regelmäßig wieder zu Konsultationen einzuladen. Ich hoffe, dass Strasser wirklich parteilos bleibt und sich nicht von den Linken einlullen lässt.“
Zu der Einstufung seiner Partei als rechtsextremistisch in Brandenburg äußerte Möller: „Die AfD hat ein wahnsinnig gutes Parteiprogramm, das ist die Erfolgsgeschichte nach 1949. Es ist die erste Partei, die wirklich wieder massiv die Bürger anspricht.“ Trotz der Niederlage bekräftigte er seine Loyalität: „Deswegen will ich auch treu bleiben. Ich bin nicht der Typ, der einfach austritt, nur um Karriere zu machen.“
Abschließend kündigte Möller an, die 13 Stadtverordneten der AfD künftig konstruktiv einzusetzen: „Die Stadt ist zu wichtig, auch wenn sie mich heute im Stich gelassen hat. Zum Beispiel beim Stadtwald – da gehören keine Windkrafträder rein. Wenn wir einen Antrag bringen, hoffe ich, dass Mehrheiten für den gesunden Menschenverstand organisiert werden.“
Axel Strasser ist damit neuer Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) und wurde am Abend im Rathaus von zahlreichen Gratulanten empfangen.
Geschrieben von: MK
AfD Axel Strasser OB-Wahl 2025 Oberbürger Frankfurt (Oder) Rathaus Frankfurt (Oder) Rechtsextremismus Verfassungsschutz Wilko Möller
today16. April 2026 647 33
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