Woidke kündigt Hilfen für Fischer an der Oder an

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) im Gespräch mit der Oderwelle

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kündigt – angesichts des Fischsterbens in der Oder – Hilfen für geschädigte Fischer an der Oder an.


Gegenüber dem Frankfurter Privatsender „91.7 ODERWELLE“ sagte Woidke: „Wenn es denn stärkere, wirtschaftliche Schäden gibt, steht das Umweltministerium bereit, um entsprechende Dinge zu veranlassen… …und ich glaube, dass wird auch in den kommenden Wochen passieren, wenn es denn dazu kommt, dass längerfristig Fisch aus der Oder nicht zu vermarkten ist…“ so der Ministerpräsident gegenüber dem Sender.

Gernot Schmidt (SPD), Landrat von Märkisch-Oderland sagte nach einem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten gegenüber der ODERWELLE: „Wir sind auch der Meinung, dass gerade die Fischerei einer nachhaltigen Unterstützung bedarf und wir müssen auch mit der Landesregierung darüber reden, wie die Betriebe unterstützt werden, die von der Fischerei leben und die auch eine Grundlage des ländlichen Raums und auch unseres Lebensgefühls und unserer Lebensart sind.“ so der Landrat.

Deutschland und Polen wollen das Fischsterben in der Oder nach den Versäumnissen der vergangenen Tage gemeinsam aufklären.