Rund 3000 Gäste besuchten das Kommunale Integrationszentrum im ersten Jahr

Das Kommunale Integrationszentrum Frankfurt (Oder) besuchten bis zu 3000 Gäste im ersten Jahr des Bestehens. Dabei fungiert das am 24. April 2019 eröffnete KI als Drehscheibe zwischen Beratung und Aufklärung.

Aufgabe der Einrichtung ist die Migrationssozialarbeit sowie Beratung zu Themen rund um Migration und Integration. Dabei ist das KI Anjlaufstelle für  Zugewanderte unabhängig ihrer Herkunft, Nationalität und ihres Migrationsgrundes als auch für alle Einheimischen, die Anliegen zum diversen Miteinander haben.

Mit Meissa Al Aatish aus Syrien begrüßten die Mitarbeitenden des KI am Dienstag, 3. März 2020 die nunmehr 3.000. Besucherin in ihren Räumlichkeiten. Zu diesem Anlass überreichte Marcus Aust, Leiter des KI, einen Blumenstrauß.

Erkundigungen zum richtigen Verhalten auf dem Arbeitsmarkt, sozialpädagogische Probleme, Fragen zum täglichen Leben: Die Gründe, aus denen sich die Besucherinnen und Besucher an das Team wenden, sind vielfältig. Neben Zugewanderten aus Syrien und Afghanistan sind es vor allem die polnischen Bürgerinnen und Bürger der Doppelstadt, die das KI aufsuchen.

Jens-Marcel Ullrich, Beigeordneter für Jugend, Soziales und Gesundheit sagt: „Dass sich das KI in der Bevölkerung hoher Nachfrage erfreut, bestärkt uns in der Haltung zur Notwendigkeit eines solchen Anlaufpunktes. Allerdings stoßen die gegenwärtig mit den Anfragen betrauten Mitarbeitenden durchaus an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Daher laufen entsprechende Stellenausschreibungen, um die benötigten Ressourcen zu schaffen. Mit den dann optimierten Rahmenbedingungen gewähren wir, dass sich das KI langfristig als verlässlicher Partner etablieren kann.“

Marcus Aust: „Die Kernaufgabe des Kommunalen Integrationszentrums liegt klar darin, zu beraten, aufzuklären, zu sensibilisieren. Dabei sprechen wir gleichermaßen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund an. Zum einen unterstützen wir Hilfesuchende aus dem Ausland. Zum anderen haben wir ein offenes Ohr für diejenigen, die Fragen, Bedenken oder auch Anregungen zum gemeinsamen Leben in der Doppelstadt haben. Dass es Bedarf für die Angebote des KI gibt, bestätigen uns die Unterstützungssuchenden mit ihren vielseitigen Anliegen. Das uns entgegengebrachte Vertrauen und unser Verständnis einer vielfältigen, weltoffenen Stadtgesellschaft sind große Motivation für unsere Arbeit.“