Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
50 Jahre Oderhähne: Daniel Heinz blickt auf fünf Jahrzehnte Kabarett in Frankfurt (Oder) 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kati Karney im Sonntagsbrunch: „Die Musik war immer da“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Energiewende in Frankfurt (Oder): Zwischen Wärmeversorgung und Widerstand in Güldendorf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Museum Viadrina: Geschichte als Brücke zwischen Frankfurt und Polen 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Ein Supermarkt zieht um: Sven Habermann im Sonntagsbrunch der Oderwelle 91.7 ODERWELLE Sonntagsbrunch
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
© Foto: Toni Feist
Seit Pfingsten 2021 ist der Helenesee nun schon gesperrt.
play_arrow
Debatte um Helenesee erreicht Bundestag MK

An diesem Wochenende jährt sich die Sperrung des Helenesees zum zweiten Mal.
Der Bundestagsabgeordnete Christian Görke (Linke) kritisiert die aktuelle Entwicklung und Verschiebung des Termins für das Gutachten rund um den Helenesee. Es sei für ihn nicht mehr erklärbar, dass die zuständigen Behörden bzw. Ministerien in Land und Bund sich weiterhin „wegducken und niemand sich verantwortlich fühlt“.
Der Helenesee ist an diesem Pfingstwochenende vor zwei Jahren – innerhalb von wenigen Stunden – zunächst mit Flatterband, wenig später mit Zäunen abgesperrt worden. Seither ruht der See im Dornröschenschlaf.
Görke sagte weiter gegenüber dem Frankfurter Stadtradio 91.7 ODERWELLE:
„Die Sperrung des beliebten Badesees hat die Region um Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt schwer getroffen und jeder weitere Sommer ohne Nutzungsmöglichkeit ist eine Katastrophe für die Region. Es braucht nach zwei Jahren Sperrung endlich Klarheit für den Helenesee. Dabei sind Land, Bund und die LMBV, als Rechtsnachfolgerin des ehemaligen Tagebaus im Braunkohlerevier Finkenherd, in der Verantwortung, gemeinsam schleunigst ein tragfähiges Konzept zur Finanzierung der Sanierung und einen Zeitplan auf die Beine zu stellen! Ich finde schon, dass ein wenig Tesla-Geschwindigkeit beim Helenesee auch angebracht ist. Aber hier geht es ja „nur“ um die Interessen der Region.“
Der Bundestagsabgeordnete Christian Görke (Linke)

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) hatte das auch als «kleine Ostsee» überregional beliebte Badegewässer – eine ehemalige Tagebaugrube – im Mai vor zwei Jahren aus Sicherheitsgründen sperren lassen. Die Sperrung erfolgte auf einer Gesamtlänge von 1.350 Metern, nachdem am Ostufer massive Rutschungen festgestellt worden waren.

Das bis zu 60 Meter tiefe Gewässer wurde von 1943 bis 1958 als Tagebaugrube betrieben. Danach wurde der Tagebau nach Angaben des LBGR als unwirtschaftlich aufgegeben und lief bis etwa 1970 voll Grundwasser. Böschungsabrutschungen und Teilsperrungen hatte es im Laufe der Jahre immer wieder am Helenesee gegeben. Das Südufer wurde bereits 2010 gesperrt.
Geschrieben von: MK
Brandenburger Landtag Bundestag Christian Görke Frankfurt (Oder) Helenesee
today30. September 2026 2596 45
today24. September 2026 1525 92
Foto: publiks
Foto: Marie Liebig
Foto: Tine&Paul Bossenmaier

© Foto: Kaenguruh Production Konzertagentur GmbH
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Kleist Festtage
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Matthias Kayales
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH