Archiv: Fischsterben in der Oder im August 2022.

Nach Verunreinigung in der Oder: Wasserproben beim LKA

Eine sichtbare Verunreinigung in der Oder hat die Behörden auf den Plan gerufen. In Höhe Ratzdorf (Oder-Spree) entdeckte die Wasserschutzpolizei bei einer Kontrollfahrt auf dem Oderdeich nach eigenen Angaben einen «braunen, nahezu geruchlosen, schleimigen Film» auf der Wasseroberfläche und erstattete Strafanzeige.

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Verwaltungsgericht in Warschau stoppt Arbeiten zum Ausbau der Oder

Ein Verwaltungsgericht in Warschau hat die Genehmigung der polnischen Umweltbehörde zum Ausbau der Oder vorläufig aufgehoben und die Bauarbeiten gestoppt. Eine entsprechende einstweilige Verfügung sei in der vergangenen Woche erlassen worden, teilte ein Sprecher des woiwodschaftlichen Verwaltungsgerichts in Warschau der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit.

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Archiv: Freiwillige Helfer des THW reinigen das Oderufer am Ziegenwerder

Institut: Oder weiter mit hohem Salzgehalt – Appell von Experten

Die Salzfrachten in der Oder sind unvermindert hoch. Das haben neue Untersuchungen des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ergeben. Den Daten zufolge wurden in der unteren Oder über 1400 Microsimens je Zentimeter gemessen.

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Archiv: Brandenburgs Umweltminister im Gespräch mit der Oderwelle

Minister: Keine Entwarnung für die Oder – Kritik an Polen

Brandenburgs Umwelt- und Agrarminister Axel Vogel (Grüne) sieht den Grenzfluss Oder nach dem massiven Fischsterben im Sommer nach wie vor in einem alarmierenden Zustand. Zugleich forderte er Polen auf, Salzeinleitungen offenzulegen.

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MItte August: Tote Fische auch vor der Insel Ziegenwerder

Seltene Fischpopulation in der Oder nicht mehr nachweisbar

Der europaweit geschützte Baltische Goldsteinbeißer scheint aus der Oder verschwunden zu sein. Wissenschaftler des Leibniz-Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben die seltene Fischart bei Beprobungen in Höhe von Reitwein (Märkisch-Oderland) nicht mehr nachweisen können.

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Archiv: Bundesumweltministerin Steffi Lemke (B90/Grüne)

Lemke will «schlechte Wasserqualität» deutscher Flüsse verbessern

Als im August die Fische in der Oder starben, war die Betroffenheit groß. In dieser Woche nun soll mehr Klarheit über die Ursache herrschen. Aus Sicht der deutschen Umweltministerin muss die Oder-Katastrophe «ein Weckruf» sein.

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