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El Kellerico steht bevor!
Bei einem „parlamentarischen Abend“ zum Thema „Helenesee“ mit Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke sowie dem Dezernenten für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt Dr. André-Benedict Prusa im Frankfurter Kleist Forum, sagte Sebastian Fritze, Präsident des Brandenburger Landesbergbauamts am Montagabend, dass „demnächst auch der Katjasee, wie bereits der Helenesee, untersucht wird“. Gegenüber der ODERWELLE sagte Fritze weiter: „sollte es hier ähnliche Ergebnisse, wie beim Helenesee geben, kann auf den Katjasee, auch wenn dieser nicht als Badesee ausgewiesen ist, dasselbe zukommen, wie auf den Helenesee“. Genauere Prognosen wollte Fritze – ohne geotechnische Bewertung – erst einmal nicht treffen.

Der Katjasee gilt als kleine Schwester der Helene. Ist gut 30 Hektar groß, 20 Meter tief und durch einen kanalartigen Hals mit dem deutlich größeren Helenesee verbunden. Der bei Anglern beliebte Katjasee hat einen ausgewogenen Fischbestand. Aal, Barsch, Brassen, Hecht, Karausche, Karpfen, Plötze, Schleie, Rotfeder sind die Hauptfischarten.
Beide Seen entstanden als Restlöcher von Braunkohletagebauen (1943 bis 1958). Danach wurde der Tagebau nach Angaben des Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) als unwirtschaftlich aufgegeben und lief bis etwa 1970 voll Grundwasser. Böschungsabrutschungen und Teilsperrungen hatte es im Laufe der Jahre immer wieder am Helenesee gegeben. Das LBGR hatte im Mai die Sperrung der Uferbereiche der ehemaligen Tagebaugrube auf einer Gesamtlänge von 1350 Metern angeordnet, nachdem am Ostufer massive Rutschungen festgestellt worden waren. Das Südufer wurde bereits 2010 gesperrt.
Geschrieben von: MK
Brandenburger Bergbauamt Frankfurt (Oder) Helenesee Katjasee
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