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Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA Peace Town Ramblers am Samstag in der KUMA
© Foto: Christian Budschigk
Die Tafel in Frankfurt (Oder)
Kurz nach Beginn des Angriffskrieges Putins gegen die Ukraine konnte man schnell auch in unserer Oderstadt Veränderungen bemerken. Am Bahnhof wurde ein Großaufgebot der Polizei stationiert und auch der Katastrophenschutz unterstütze die Helfer am Bahnhof, um den vielen ankommenden Menschen aus der Ukraine zu helfen. Die Frankfurterinnen und Frankfurter spendeten zahreich Lebensmittel, Sachspende und Geld. Mittlerweile tobt der Krieg nun schon über 8 Wochen und auch in Frankfurt (Oder) sind Flüchtlinge untergekommen. Die meisten von ihnen völlig mittellos, denn die ukrainische Währung hat so gut, wie keinen Wert mehr. Banken tauschen „Hrywnja“ nicht mehr in andere Währungen um. Auch diese Menschen leiden hier vor Ort an Hunger, da Lebensmittel in den Supermärkten für sie unerschwinglich sind. Daher suchen viele Ukrainer die Frankfurter Tafel auf.
Allerdings hat die Tafel auch schon vor dem Krieg mit Engpässen zu kämpfen gehabt. An einem Tag werden derzeit knapp 80 Menschen von dem Team der Tafel versorgt. In der aktuellen Lage hat aber auch die Frankfurter Tafel, die sich ausschließlich über Spenden organisiert, ihre Probleme. Angefangen von steigenden Sprit- und Lebensmittelpreisen bis hin zu einem großen Rückgang von Spenden.
Und auch die Sprachbarriere führt zu großen Problemen an der Ausgabe der Tafel. Momentan ist die Not so groß, dass Lebensmittel bei der Ausgabe rationiert werden müssen, damit alle zumindesten mit etwas nachhause gehen könne. Die Tafel hat schon vor Wochen reagiert und die Stadt Frankfurt (Oder) um finanzielle Unterstützung gebeten, eine Reaktion gab es – laut Tafel – bisher aber nicht.
Aufgrund des Mangels kommt es teilweise zu verbalen Auseinandersetzung unter den Bedürftigen. Schnelle Hilfe ist jetzt nötigt, um den großen Andrang zu bewältigen, wie die Verantwortlichen der Tafel gegenüber der Oderwelle bestätigten.
Unterstützen kann man das Team mit Lebensmittelspenden, aber auch durch finanzielle Hilfe, denn auch das Fahrzeug muss getankt werden.
Geschrieben von: MK
© Foto: Christian Schulz
© Foto Udo Krause
Foto: Why Not events, Lizenz: Why Not Events

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