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Auch in Brandenburg werden Stichproben von Corona-Neuinfektionen auf die neue Omikron-Variante des Virus untersucht. Von allen PCR-Tests würden auf Empfehlung des Robert Koch-Instituts grundsätzlich fünf bis zehn Prozent der positiven Fälle eine Ganzgenomsequenzierung vorgenommen, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Dominik Lenz, am Dienstag. Dabei werde aber auf sämtliche Mutanten geprüft, also auch auf Omikron. Bislang gebe es aber noch keinen Verdachtsfall mit der Omikron-Variante in Brandenburg, sagte Lenz. Zuvor hatte die «Märkische Allgemeine» über die Untersuchungen berichtet.
Dort wo es sinnvoll sei, würden auch mehr Proben untersucht, sagte Lenz. Dies betreffe etwa besondere Ausbrüche oder Fälle von Reisenden am Hauptstadtflughafen BER. Im Nachbarland Sachsen besteht ebenfalls dringender Verdacht auf einen Fall mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron. Das Ergebnis einer Gesamtgenomsequenzierung steht dort noch aus.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im südlichen Afrika entdeckte Omikron-Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht noch nicht fest.
Geschrieben von: MK
Brandenburg COVID-19 ECDC Omikron-Variante Robert Koch Institut WHO
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