Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
play_arrow
«Stadtbild»-Debatte geht weiter 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union vor Doppel-Heimspiel: Pokal gegen Ziltendorf, Liga-Kracher gegen Fürstenwalde 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Union Frankfurt startet nach holpriger Vorbereitung in die neue Saison Sandro Jahn im Gespräch mit 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Brandenburger Innenministerium bedauert polnische Grenzkontrollen
play_arrow
Podcast: Frank Ecker von der Handwerkskammer im Oderwelle-Gespräch zum Gründertag 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Alles oder nichts: Stadtderby in Frankfurt (Oder) 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union Frankfurt: heute geht's um alles Union-Spieler Tom Borchardt im Gespräch mit 91.7 ODERWELLE
© Foto: FF24.NEWS
Archiv: Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) im Gespräch mit der Oderwelle.
Als Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine tritt der SPD-Politiker Matthias Platzeck vom Vorsitz des Deutsch-Russischen Forums zurück. «Den Völkerrechts- und Kulturbruch, den der russische Präsident mit dem Überfall auf das Nachbarland, auf die Ukraine, befohlen hat, habe ich nicht für möglich gehalten», erklärte der frühere Ministerpräsident Brandenburgs am Dienstag. «Unzählige Menschen müssen jetzt leiden, die Welt ist noch gefährlicher geworden als vorher. Für meine Fehleinschätzung übernehme ich die Verantwortung. Ich hätte es klarer sehen können, klarer sehen müssen.»
Platzeck, der von 2005 bis 2006 auch SPD-Vorsitzender war, leitete das Deutsch-Russische Forum seit 2014 ehrenamtlich. Es will das gegenseitige Verständnis und friedliche Zusammenleben zwischen Deutschland und Russland fördern. Dazu gibt es unter anderem regelmäßige Treffen, Austauschprojekte, Städtepartnerschaften, Young-Leader-Seminare und Sprachwettbewerbe.
Platzeck schrieb in seiner Mitteilung, ihn habe die Überzeugung geleitet, dass enge Vernetzung das Verständnis füreinander fördere, Vertrauen erzeuge und den Frieden sicherer mache. «Ich habe deshalb auch bei vielen Gelegenheiten um mehr Verständnis für russische Sichtweisen, für dortige Sicherheitsbedürfnisse geworben.» Er werde auf der anstehenden Versammlung des Forums mitteilen, dass er als Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung stehen könne.
«Die Aufgaben, Zusammenarbeit zwischen unseren Zivilgesellschaften zu ermöglichen, Austausch gerade junger Menschen zu organisieren, Entfremdungen vorzubeugen – so schwer es derzeit vorstellbar ist, diese Aufgaben bleiben», schrieb Platzeck weiter. Auch in Russland seien viele Menschen mit dem Überfall auf ihr Nachbarland nicht einverstanden. «Diesen Menschen auch künftig Plattformen zu geben, wird zu den Aufgaben der nächsten Jahre auch für das Deutsch-Russische Forum gehören.»
Geschrieben von: MK
today18. Juni 2026 522 42
today9. Juni 2026 1335 255
Foto: Radek Baborák
© Foto: Matthias Kayales
Foto: Boris Breuer

© Foto: Jan Schirrholz
© Foto: Jan Schirrholz
© Foto: Sternfest Event UG
© Foto: ALCARO Invest GmbH
© Foto: mabb / Melanie-Wenzl
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH