Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
Museum Viadrina: Geschichte als Brücke zwischen Frankfurt und Polen 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Ein Supermarkt zieht um: Sven Habermann im Sonntagsbrunch der Oderwelle 91.7 ODERWELLE Sonntagsbrunch
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
play_arrow
«Stadtbild»-Debatte geht weiter 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union vor Doppel-Heimspiel: Pokal gegen Ziltendorf, Liga-Kracher gegen Fürstenwalde 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Union Frankfurt startet nach holpriger Vorbereitung in die neue Saison Sandro Jahn im Gespräch mit 91.7 ODERWELLE
© Foto: Boeing
Der Militärhubschrauber Chinook von Boeing
Der Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf im Elbe-Elster-Kreis soll zu einer bedeutenden Drehscheibe der Luftwaffe werden. Künftig sollen dort 47 schwere Transporthubschrauber vom Typ Chinook sowie Teile des israelischen Raketenabwehrsystems Arrow 3 stationiert werden, wie Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Dienstag mitteilten.
Zudem will die Bundeswehr den Standort mit aktuell rund 1800 Beschäftigten auf 2500 Soldaten und Zivilisten ausbauen. Für den Ausbau der Infrastruktur sollen in den kommenden zehn Jahren rund 700 Millionen Euro investiert werden.
Der Bundeswehrstandort habe mehrere Male vor dem Aus gestanden, zuletzt vor 13 Jahren, berichtete Stübgen, der aus Finsterwalde stammt. Luftwaffe, Bundeswehr und Verteidigungsministerium seien der Meinung gewesen, dass der Standort nicht gebraucht werde. Mit der Entscheidung sei der Standort nun langfristig gesichert. Der Fliegerhorst liegt mit dem größeren Teil im Südwesten Brandenburgs und mit dem kleineren Teil im südöstlichen Sachsen-Anhalt.
Brandenburgs Regierungschef Woidke nannte den Ausbau des Standortes eine gute strukturpolitische Entscheidung, weil die Region viele Jahre in Teilen vom Braunkohlebergbau geprägt war. «Wir werden die wirtschaftlichen Auswirkungen in der Region sehen», zeigte er sich überzeugt. Dazu müssten die soziale Struktur und die Verkehrsinfrastruktur angepasst werden, damit Menschen in der Region heimisch werden könnten.
Auch den Katastrophenschutz sieht Woidke mit der Stationierung der modernen Hubschrauber besser aufgestellt. Sie hätten ungefähr die acht- bis zehnfache Traglast im Vergleich zu den Hubschraubern, die sonst etwa bei Waldbränden im Einsatz seien. Im vergangenen Jahr hatte in Elbe-Elster ein schwerer Waldbrand gewütet.
Geschrieben von: MK
Boeing Brandenburg Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf Chinook Dietmar Woidke Michael Stübgen
© Foto: 91.7 ODERWELLE
Foto: Boris Breuer
Foto: Jens Doerre

© Foto: SVF / KI bearbeitet
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Rene Matschkowiak
© Foto: Jan Schirrholz
© Foto: FF24.NEWS
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH