Frankfurt (Oder) hat Bewerbung um das Zukunftszentrum eingereicht

Dezernentin Milena Manns und OB René Wilke bei der Übergabe der Bewerbung im Standortwettbewerb um das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation.

Oberbürgermeister René Wilke und Dezernentin Milena Manns übergaben die Unterlagen persönlich 


Am Freitag endet um 14 Uhr die Einreichungsfrist von Bewerbungsunterlagen für ostdeutsche Städte, die sich am Standortwettbewerb um das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation beteiligen. Drei Tage vor Ende der Frist reisten heute Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke und die Dezernentin für Kultur, Bildung, Sport, Bürgerbeteiligung und Europa, Milena Manns nach Cottbus, zum dortigen Standort des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung. Dort übergaben sie gemäß den Auslobungsbedingungen einen Ordner mit aufwändig gestaltetem Text- und Bildmaterial zu 17 verschiedenen Themenbereichen, die in der Ausschreibung definiert waren sowie eine Rolle mit einem ebenfalls geforderten Plan des vorgesehenen Grundstücks an der Słubicer Straße. Insgesamt 255 Seiten umfasst die Bewerbung der Stadt Frankfurt (Oder).

„Die Bewerbungsunterlagen, persönlich nach Cottbus zu bringen und uns den Eingang bestätigen zu lassen, war uns ein Bedürfnis. Gemeinsam mit großartigen Fachleuten unserer Verwaltung, von der Europa-Universität Viadrina und von externen Partnerinnen und Partnern haben wir fast drei Monate lang Wochenenden, Tage und halbe Nächte geopfert, um diese aus meiner Sicht hervorragende Bewerbung zu erarbeiten. Dem wollten wir mit der heutigen Reise nach Cottbus gerecht werden. Ebenso wie der enormen Bedeutung dieses Wettbewerbes für unsere Stadt. Frankfurt kann Zukunftszentrum. Unsere Bewerbung belegt das.“

Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke

Die kürzlich berufene 15-köpfige Jury des Wettbewerbes wird sich im Oktober 2022 erstmals treffen, um die vorliegenden Bewerbungen zu bewerten und Städte auszuwählen, die sie voraussichtlich im November 2022 besuchen wird. Mit einer Empfehlung der Jury an das Bundeskabinett wird nach ihrer zweiten Sitzung zu Beginn des Jahres 2023 gerechnet.

© Foto: MUV Entwurf des geplanten Zukunftszentrums in Frankfurt (Oder)