Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
Energiewende in Frankfurt (Oder): Zwischen Wärmeversorgung und Widerstand in Güldendorf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Museum Viadrina: Geschichte als Brücke zwischen Frankfurt und Polen 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Ein Supermarkt zieht um: Sven Habermann im Sonntagsbrunch der Oderwelle 91.7 ODERWELLE Sonntagsbrunch
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
play_arrow
«Stadtbild»-Debatte geht weiter 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union vor Doppel-Heimspiel: Pokal gegen Ziltendorf, Liga-Kracher gegen Fürstenwalde 91.7 ODERWELLE
Trotz eines weiteren Rückgangs bei den Geburten und einer deutlich wachsenden Zahl von Sterbefällen erwarten die Statistiker bis 2030 einen leichten Bevölkerungszuwachs in Brandenburg. Gegenüber 2019 sei mit einem Zuwachs von etwa 17 000 auf rund 2,54 Millionen Bürger zu rechnen, sagte der Leiter des Landesamtes für Statistik, Jörg Fidorra, am Montag bei der Vorstellung der Bevölkerungsprognose. Grund dafür sei ein erwarteter Zuzug von rund 230 000 Menschen, insbesondere aus Berlin, aber auch aus anderen Bundesländern.
Während der Speckgürtel um Berlin mit starken Zuwächsen bei der Bevölkerung bis zu 10 Prozent in Potsdam und im Landkreis Dahme-Spreewald rechnen kann, werden die berlinfernen Regionen Rückgänge bei der Bevölkerungszahl voraussichtlich zwischen 6 und 11 Prozent verkraften müssen. Besonders düster sieht es in Südbrandenburg mit jeweils einem Minus von 11 Prozent in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster sowie mit einem Minus von 10 Prozent im Landkreis Spree-Neiße aus.
Neben den Städten im Umland von Berlin erwarten die Statistiker aber auch für die sogenannte Städte in der zweiten Reihe wie Beelitz, Nauen, Zossen oder Eberswalde ein Wachstum. Denn von diesen Mittelzentren aus sei Berlin und damit für viele Zuzügler weiterhin der Arbeitsplatz innerhalb einer Stunde mit der Bahn erreichbar, erläuterte Fidorra.
Die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er kommen bald ins Rentenalter, gleichzeitig rücken wenige Nachwuchskräfte ins Erwerbsleben nach. Unterm Strich werden im Jahr 2030 100 Erwerbstätigen 92 Personen genüberstehen, die noch nicht oder nicht mehr erwerbstätig sind, wie die Statistiker berechneten. Das Durchschnittsalter der Brandenburger soll von derzeit 47,2 Jahre auf 48 Jahre steigen.
© 91.7 ODERWELLE mit Material von dpa
Geschrieben von: MK
Bevölkerungszuwachs Brandenburg
Foto: Jens Doerre
Foto: publiks
Foto: Marie Liebig

© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Stadtwerke Frankfurt (Oder)
© Foto: Pixabay / Hans Linde
© Foto: Freepik
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH