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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke im Gespräch mit der Oderwelle

Die Suche nach den Ursachen für das Fischsterben in der Oder muss aus Sicht von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) mit Hochdruck fortgesetzt werden.
Zugleich zeigte er sich über eine verzögerte Weitergabe von Informationen aus Polen verärgert. Woidke sagte am Sonntag am Rande der Verleihung des Kunstpreises in Neuhardenberg: «Wir müssen weiter intensiv dran arbeiten, aufzuklären, was genau passiert ist. Wir wissen bis heute nicht, um welche Stoffe es sich handelt.» Die Aufklärung müsse gemeinsam mit den polnischen Behörden erfolgen. In Brandenburg sind laut Woidke für Montag Labor-Ergebnisse angekündigt.
Zudem ärgere es ihn schon, «dass es so lange gedauert hat, bis Informationen vorlagen», sagte Woidke. «Wir werden dieses dann auch mit der polnischen Seite kritisch ansprechen müssen.» Jetzt gehe es aber zunächst darum, die Schäden zu verringern. Es sei wichtig, dass die toten Fische aus der Oder herauskommen, damit sie nicht eine weitere Gefahr darstellten etwa auch für die Nahrungskette beispielsweise von Tieren, sagte Woidke.
Der Regierungschef dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz. «Die Oder ist der Lebensquell in der gesamten Region.» Wie eng die Menschen mit der Oder verbunden seien, zeige sich auch daran, wie viele Ehrenamtliche sich gemeldet hätten. «Es waren Tausende», sagte Woidke. «Die Menschen wissen, dass die Oder ihre Lebensgrundlage ist und wir alle haben den Auftrag, diese Lebensgrundlage weiter zu sichern.» Viele freiwillige Helfer waren in Brandenburg an den Ufern der Oder im Einsatz, um die toten Fische einzusammeln.

Geschrieben von: MK
Brandenburg Brandenburgs Ministerpräsident Fischsterben Frankfurt (Oder) Polen
today13. Oktober 2026 847 53
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