Exklusiv: Helenesee könnte ab 2023 saniert werden

Eventuell könnte der Helenesee bereits 2023 saniert werden. Das Land Brandenburg plant das Geld bereitszustellen. Wir haben mit Helenesee-Betreiber Daniel Grabow am See gesprochen.

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) hatte im Mai die Sperrung der Uferbereiche der ehemaligen Tagebaugrube auf einer Gesamtlänge von 1350 Metern angeordnet, nachdem am Ostufer massive Rutschungen festgestellt worden waren. Dagegen hatten Betreiber und Betreibergesellschaften Widerspruch eingelegt.

Der Frankfurter Unternehmer Daniel Grabow, der unter anderem die Helenesee AG ud einen Campingplatz betreibt, spricht von einem riesigen finanziellen Verlust und einen nachgewiesenen Schaden von einer Million Euro Umsatzverlust.

Nach Angaben des Landesbergbauamtes könnte die Sanierung – Schätzungen zufolge – 40 bis 60 Millionen Euro kosten.

Das bis zu 60 Meter tiefe Gewässer wurde von 1943 bis 1958 als Tagebaugrube betrieben. Danach wurde der Tagebau nach Angaben des LBGR als unwirtschaftlich aufgegeben und lief bis etwa 1970 voll Grundwasser. Böschungsabrutschungen und Teilsperrungen hatte es im Laufe der Jahre immer wieder am Helenesee gegeben. Das Südufer wurde bereits 2010 gesperrt.

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