Gemeinsames Gedenken an die Reichspogromnacht

NS-Boykott gegen jüdische Geschäfte am 9. November im Deutschen Reich.

Der 9. November 1938 war der Tag der Reichspogromnacht in Nazi-Deutschland. Synagogen brannten, Geschäfte und Wohnhäuser wurden geschändet, Menschen jüdischer Abstammung wurden bedroht oder schwerer Gewalt ausgesetzt. Ungefähr 400 Menschen wurden an diesem Tag ermordet oder in den Suizid getrieben.

Auf Initiative des Vorsitzenden der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung Wolfgang Neumann wird in unserer Oderstadt am 9. November ein gemeinsames Gedenken von 18 bis 19 Uhr am Synagogengedenkstein am oberen Brunnenplatz stattfinden.

© Foto: FF24.NEWS


Der 9. November 1938 darf niemals in Vergessenheit geraten. Dieses Datum steht warnend und mahnend auch dafür, wohin Ängste, Hass, methodische Falschinformation und Mangel an Herzensbildung Menschen führen können. Gegenüber der Oderwelle sagte Neumann:

Musikalisch umrahmt wird die Gedenkstunde vom Chor der Lebensfreude gemeinsam mit dem Chor der jüdischen Gemeinde Frankfurt (Oder).

Frankfurts ehemaliger Oberbürgermeister Martin Patzelt (CDU).

Nach einleitenden Worten von Wolfgang Neumann, wird der ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister Martin Patzelt als Hauptredner sprechen.


Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt lädt im Anschluss ab 19.30 Uhr in die Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach, in der Lebuser Mauerstraße 4 zu einem Lesekonzert ein.

Bereits am Montag, 6. November 2023 um 18 Uhr begleitet auch in diesem Jahr die Europa-Universität Viadrina den Gedenktag mit einer eigenen Veranstaltung. Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach organisiert eine Filmvorführung mit einer Diskussion zum Thema Jüdische Friedhöfe in Polen.

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