Der heutigen Verdi-Streik bei der SVF wird auch durch Klimaaktivisten unterstützt. Die Studierenden für Klimagerechtigkeit («Students for Climate Justice») kämpfen gemeinsam mit der Gewerkschaft Verdi im Rahmen der Kampagne «Wir fahren zusammen» für gute Arbeitsbedingungen und einen Ausbau des ÖPNV. 

Die Beschäftigten des Nahverkehrs sichern mit ihrer Arbeit täglich die Mobilität von über 22 Millionen Menschen. Für eine lebenswerte Zukunft und für die notwendige Verkehrswende zur Reduzierung des Autoverkehrs muss der ÖPNV bis 2030 verdoppelt werden, so die Klimaaktivisten. Stattdessen sei der Alltag im ÖPNV bislang bestimmt durch extreme Arbeitsbelastung, hohe Krankenstände und Personalmangel, Fahrtausfälle, schlechte Taktung oder überfüllte Busse und Bahnen, so Students for Climate Justice.

Am Freitagmorgen wurde vor dem Betriebsgelände der Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) eine Petition für einen besseren Nahverkehr und bessere Arbeitsbedingungen an den Frankfurter Dezernenten André Benedict Prusa übergeben, der in Vertretung von Oberbürgeremsiter René Wilke die Unterschriften entgegengenommen hat.

Seit 3:30 Uhr bis Betriebsschluss wird heute die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) betreikt. Einzige Ausnahme: für Schulbusse wurde eine Versorgung durch die Stadtverkehrsgesellschaft sichergestellt.

«Der Warnstreik wird hoffentlich dazu beitragen, dass die Arbeitgeber ein deutlich besseres Angebot machen. Um den Fachkräftebedarf zu decken, braucht es attraktive Arbeitsbedingungen, damit es auch morgen noch einen verlässlichen Nahverkehr gibt» so der LINKEN Stadtverordnete Jan Augustyniak gegenüber der Oderwelle.




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