Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
50 Jahre Oderhähne: Daniel Heinz blickt auf fünf Jahrzehnte Kabarett in Frankfurt (Oder) 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kati Karney im Sonntagsbrunch: „Die Musik war immer da“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Energiewende in Frankfurt (Oder): Zwischen Wärmeversorgung und Widerstand in Güldendorf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Museum Viadrina: Geschichte als Brücke zwischen Frankfurt und Polen 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Ein Supermarkt zieht um: Sven Habermann im Sonntagsbrunch der Oderwelle 91.7 ODERWELLE Sonntagsbrunch
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
© Foto: Christian Budschigk
Archiv: Außenministerin Annalena Baerbock am 9. Mai zu Besuch in Frankfurt (Oder)
Außenministerin Annalena Baerbock dämpft die Erwartung eines raschen EU-Beitritts der von Russland angegriffenen Ukraine. Die Grünen-Politikerin bekräftigte zwar am Montag in Frankfurt (Oder): «Die Ukraine gehört zum Haus Europa.» Doch fügte sie auf eine Frage nach dem EU-Beitritt hinzu: «Wir wissen nicht, wann der Schritt erfolgen kann und wie er erfolgen kann, weil sie gerade in einem furchtbaren Krieg sind.»
Die Ukraine hatte nach dem russischen Angriff vom 24. Februar um einen schnellen Beitritt zur Europäischen Union gebeten und bereits Unterlagen eingereicht, die Grundlage für Beitrittsgespräche sein könnten. Baerbock hatte sich schon Ende Februar zurückhaltend zu dem Beitrittsgesuch geäußert und darauf verwiesen, dass ein solches Verfahren normalerweise Jahre dauert.
Bei ihrem Auftritt im Audimax der Europa-Universität Viadrina sagte sie am Montag: «Wir dürfen nie wieder leere Versprechungen machen.» Deshalb müssten noch in diesem Halbjahr die längst angebahnten Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien und Albanien eröffnet werden.
Baerbock bekräftigte die Forderung an Russland, den Ukraine-Krieg sofort zu beenden. In einer Rede schlug die Außenministerin den Bogen zur europäischen Einigung.
«Russlands Krieg verneint all das, wofür unser nach 1945 und nach 1989 geschaffenes Europa steht: Frieden und Freiheit, Demokratie und Menschenwürde»
Außenministerin Annalena Baerbock
Deutschland stehe fest an der Seite der mittel- und osteuropäischen Verbündeten und nehme seine Verantwortung auch mit der Stationierung weiterer Soldaten an der Nato-Ostflanke wahr. Doch gehe die Stärke Europas weit über militärische Unterstützung hinaus und umfasse insbesondere gesellschaftliche Vernetzung.
«Dann heißt das eben, dass Europa nicht nur eine Wirtschafts-, sondern auch eine Werteunion ist», sagte Baerbock. Es sei eine fatale Illusion gewesen zu glauben, dass wirtschaftliche Vernetzung alleine schon Demokratisierung und Werte bringe. «Das haben wir jetzt an diesem Angriffskrieg gesehen», sagte Baerbock. «Wirtschaftliche Interessen und Werte gehören aufs Engste zusammen.» Gerade jetzt müsse auch Europa weiter vertieft werden. «Das heißt, ein klares Wertefundament weiter zu bauen», fügte sie hinzu.
Geschrieben von: MK
Albanien Annalena Baerbock Außenministerin Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Frankfurt (Oder) Nordmazedonien Russland Ukraine
today13. Oktober 2026 847 53
today30. September 2026 2604 45
Foto: publiks
Foto: Marie Liebig
Foto: Tine&Paul Bossenmaier

© Foto: FF24.NEWS
© Foto: Kaenguruh Production Konzertagentur GmbH
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Kleist Festtage
© Foto: Matthias Kayales
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH