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Die Sanierung der Uferbereiche des Helenesees könnte 40 bis 60 Millionen Euro kosten. Diese Schätzung gab der Präsident Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR), Sebastian Fritze, heute im Wirtschaftsausschuss des Landtags ab. Die Strände an dem beliebten Badegewässer mit einer Gesamtlänge von 1350 Metern waren kurz vor dem Pfingstwochenende vorsorglich gesperrt worden, nachdem am Ostufer massive Rutschungen festgestellt worden waren.
Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) erklärte, dass zunächst noch geklärt werden müsse, wer für die Sanierung zuständig und finanziell verantwortlich ist. So lange könnten auch Entschädigungen für die betroffenen Unternehmer am Helenesee auch noch nicht auf den Weg gebracht werden. Allerdings erklärte der zuständige Abteilungsleiter des LBGR, Uwe Sell, dass Entschädigungen über das Ordnungsbehördengesetz möglich seien. Dies werde juristisch geprüft.
Das bis zu 60 Meter tiefe Gewässer wurde von 1943 bis 1958 als Tagebaugrube betrieben. Danach wurde der Tagebau nach Angaben des LBGR als unwirtschaftlich aufgegeben und lief bis etwa 1970 voll Grundwasser. Böschungsabrutschungen und Teilsperrungen hatte es im Laufe der Jahre immer wieder an dem beliebten Badesee gegeben. Das Südufer wurde bereits 2010 gesperrt.
Geschrieben von: MK
Foto: Jens Doerre
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