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Das Friedensnetz Frankfurt (Oder) hat für diesen Donnerstag am Bahnhofsvorplatz zu einer Antikriegskundegebung aufgerufen. Das missfällt der der Jungen Union Frankfurt (Oder). Diese kritisiert den Vorsitzenden des Frankfurter Friedensnetzes Reinhard Schülzke wegen einer „russlandfreundliche Gesinnung“. Die Junge Union rät den Frankfurterinnen und Frankfurtern davon ab, an der „russlandfreundlichen Antikriegskundgebung“ teilzunehmen.
Dazu erklärt der Vorsitzende der Jungen Union Oleksii Kysliak: „Wir unterstützen ausdrücklich eine friedliche Lösung des Ukraine-Russland-Konflikts und begrüßen alle diplomatischen Kraftanstrengungen, die seitens der NATO-Staaten insbesondere in den vergangenen Wochen unternommen wurden. Nun verstößt Putin durch die Anerkennung der Separatisten-Gebiete gegen das Völkerrecht und das Minsker Abkommen. Angesichts der immer unvermeidlicheren russischen Invasion in der Ukraine ist der Aufruf des Friedensnetzes Frankfurt (Oder) zur ‚Antikriegskundgebung‘ schlichtweg naiv. „
Außerdem kritisiert Kysliak: „Hinter dem Aufruf zu einer friedlichen Kundgebung verbirgt sich das bekannte in den russischen Medien gestreute Narrativ, Russland sei Opfer der westlichen Eskalation. Darüber hinaus wird im Aufruf die Aggression Russlands gegenüber der Ukraine verharmlost und suggeriert, dass die Eskalation von der ukrainischen Seite ausgeht. „
„Wer über die Absichten Russlands angesichts dieser realen Bedrohung für die Selbstbestimmung der Ukrainer hinwegschaut, macht sich an der
Der Vorsitzende der Jungen Union Oleksii Kysliak
russischen Aggression gegenüber der Ukraine mitverantwortlich.“
Die Antikriegskundgebung soll am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Frankfurt (Oder) stattfinden.
Geschrieben von: MK
Antikriegsdemo Friedensnetz Junge Union Oleksii Kysliak Reinhard Schülzke
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