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Die Stadt Frankfurt (Oder) will vor dem Hintergrund des Klimwandels den Waldumbau weiter voranbringen und hat erste Erfolge vorzuweisen. Der Stadtwald konnte sich für das Bundesprogramm «Honorierung der Ökosystemleistung des Waldes und klimaangepasstes Waldmanagement» qualifizieren. Damit stünden für die Pflanzung artenreicher und standortangepasster Mischwälder zusätzliche Mittel in fünfstelliger Höhe bereit, teilte die Stadtverwaltung mit.
Mit der Förderung sollen geschädigte Flächen in artenreiche Bestände umgewandelt werden, unter anderem durch gezielte Aufforstung. Zu weiteren Maßnahmen gehören Forstschutzzäune zum Schutz von Naturverjüngung und Nachpflanzung oder auch der Wegebau. Der Stadtwald befindet sich zwischen den Ortsteilen Rosengarten und Booßen und und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 750 Hektar.
Die Stadt hatte noch eine weitere Bedingung für eine Förderung erfüllt, nach der mindestens fünf Prozent der Waldfläche unbewirtschaftet belassen werden müssen. In Frankfurt (Oder) trifft das nach Angaben der Stadtverwaltung bereits auf mehr als 25 Prozent der Waldfläche zu. Der Stadt als Waldbesitzerin sei es wichtig, den Wald als Lebensraum, Klimaregulierer, Erholungsort und Wirtschaftsfaktor zu entwickeln, hieß es.
Geschrieben von: MK
Booßen Frankfurt (Oder) Klimawandel Ökostystem Rosengarten Stadtwald Frankfurt (Oder)
Foto: Jens Doerre
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© Foto: Matthias Kayales
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