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Aus der Vogelperspektive erkennt man das Wort „Sorry“
Am Donnerstag, 17 Uhr wird die Freiluft-Ausstellung „Sorry“ der international bekannten polnischen Künstlerin Joanna Rajkowska auf der Oderpromenade an der Stadtbrücke feierlich eröffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen zur Vernissage an der Grenzbrücke. Grußworte sprechen der Superintendent und Vorsitzende des Oekumenischen Europa-Centrums (OeC), Frank Schürer-Behrmann, und der Präsident der Europa-Universität Viadrina, Prof. Dr. Eduard Mühle. Kulturkoordinatorin Constance Krüger gibt eine Einführung in das Projekt. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache mit Übersetzung ins Polnische statt. Bis Oktober wird die Installation an der Oderpromenade zu sehen sein.
Hintergrund: Die Kunstinstallation ist 25 Tonnen schwer, drei Meter hoch, oben mit Glassplittern gespickt. Aus der Vogelperspektive erkennt man das Wort „Sorry“. Die Ausstellung wird erstmals außerhalb Polens gezeigt. Die polnische Zeitschrift Polityka wählte sie zu den zehn wichtigsten Kunstereignissen des vergangenen Jahres. „Sorry“ ist als Anti-Denkmal konzipiert. Es geht um die kollektiven Fehler der Menschheit und um den oft ignoranten Umgang mit diesen Fehlern. Anlass für die Künstlerin war die Situation geflüchteter Menschen aus dem Nahen Osten, die 2021 monatelang an der Grenze zwischen Belarus und Polen unter schwierigsten humanitären Bedingungen ausharrten.
Nach Frankfurt geholt hat die Installation das Oekumenische Europa-Centrum Frankfurt (Oder) e. V. in Kooperation mit der Kulturkoordinatorin der Europa-Universität Viadrina und der Stadt Frankfurt (Oder) und der katholischen Hochschulseelsorge. Projektleitung: Constance Krüger (Kulturkoordinatorin), René Pachmann (Katholischer Hochschulseelsorger)
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes Brandenburg, der Stadt Frankfurt (Oder), dem Erzbistum Berlin sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!.
Geschrieben von: MK
Foto: Boris Breuer
Foto: Jens Doerre
Foto: publiks

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