Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
Museum Viadrina: Geschichte als Brücke zwischen Frankfurt und Polen 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Ein Supermarkt zieht um: Sven Habermann im Sonntagsbrunch der Oderwelle 91.7 ODERWELLE Sonntagsbrunch
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
play_arrow
«Stadtbild»-Debatte geht weiter 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union vor Doppel-Heimspiel: Pokal gegen Ziltendorf, Liga-Kracher gegen Fürstenwalde 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Union Frankfurt startet nach holpriger Vorbereitung in die neue Saison Sandro Jahn im Gespräch mit 91.7 ODERWELLE
© Foto: Toni Feist
Archiv: Waldbrand in Frankfurt (Oder)
Der Geschäftsführer der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, Andreas Meißner, befürchtet durch den Waldbrand in der Lieberose Heide dauerhafte Schäden für schützenswerte Tiere und Pflanzen. «Das, was dort passiert, tut mir in der Seele weh», sagte der Moor-Experte der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. Es gingen Lebensraum für seltene Pflanzen und Tierarten sowie Jahrhunderte alte Moor-Geschichte verloren. «Das ist ein absolut schmerzlicher Verlust auch für mich persönlich.»
Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg sichert nach eigenen Angaben vier ehemalige Truppenübungsplätze für den Naturschutz, unter anderem eine 3150 Hektar große Fläche in der Lieberose Heide. Dort brennt es in einem Moor-Gebiet. Das Feuer war am Montag ausgebrochen. Auf der Fläche gebe es besonders schützenswerten Lebensraum mit Pflanzenarten wie der Rosmarinheide und drei seltenen Sonnentau-Arten, sagte Meißner.
Im Zuge des Klimawandels mit immer trockeneren und heißeren Sommern wird dem Experten zufolge auch die Brandgefahr immer größer. «Brennende Moore sind aus ökologischer Sicht ein riesiger Verlust. Wenn Torf dort verbrennt, verlieren sie Jahrhunderte oder gar Jahrtausende Moor-Wachstum.» Moor könne auch nur bei einem anhaltenden Wasserüberschuss entstehen. Zudem sei es ein wichtiger Kohlendioxid-Speicher (CO2).
«Wir müssen davon ausgehen, dass dieser Brand lange brennen kann», sagte Meißner. Im Jahr 2019 habe die Waldbrandwache nach einem Moorbrand über drei Monate gedauert, da es immer wieder Glutnester gegeben habe. Meißner forderte, auf Naturverjüngung zu setzen und einen größeren Anteil an Laubwald zu fördern. Auch Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel (Grüne) hatte einen schnelleren Umbau des Waldes mit deutlich mehr Laubbäumen gefordert.
© 91.7 ODERWELLE mit Material von dpa
Geschrieben von: MK
Andreas Meißner Brandenburg Feuer Stiftung Naturlandschaften Brandenburg Waldbrand
© Foto: 91.7 ODERWELLE
Foto: Boris Breuer
Foto: Jens Doerre

© Foto: SVF / KI bearbeitet
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Rene Matschkowiak
© Foto: Jan Schirrholz
© Foto: FF24.NEWS
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH