Trockenheit und Hitze: Schlechte Getreideernte in Brandenburg erwartet

Nach einem sehr trockenen und heißen Sommer wird in Brandenburg erneut mit einer unterdurchschnittlichen Getreideernte gerechnet. Auf Grundlage der zweiten Ernteschätzung im Juli rechneten die Landwirte mit einer Getreideernte von insgesamt gut 2,2 Millionen Tonnen, teilte das Landesamt für Statistik am Mittwoch mit. Dies seien mehr als drei Prozent weniger als bei der bereits schlechten Ernte des Vorjahres. Zum sechsjährigen Durchschnitt betrage das Minus sogar neun Prozent.

Nur bei der Wintergerste werde mit 610 400 Tonnen ein um 15 Prozent höherer Ertrag als im vergangenen Jahr erwartet, teilten die Statistiker mit. Der langjährige Durchschnitt liegt bei knapp 530 000 Tonnen.

Eine höhere Erntemenge soll es auch bei dem Winterraps geben: Erwartet werden 285 300 Tonnen nach knapp 260 000 Tonnen im vergangenen Jahr. Allerdings sei die Anbaufläche für Winterraps gegenüber dem Vorjahr auch um fast 12 Prozent auf 97 000 Hektar gestiegen, so das Statistische Landesamt.

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