Aktionen gegen Rechtsextremismus im Land

In 15 Brandenburger Städten sind am Wochenende nach Angaben des Aktionsbündnisses Brandenburg Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen.

Mehrere Hundert Bürger hätten sich am Samstag gegen antidemokratische Stimmungsmache bei den sogenannten Corona-Demonstrationen gewandt, teilte das Bündnis am Sonntag mit. Es seien Menschenketten, Kundgebungen, Mahnwachen und Informationsstände organisiert worden. Es sei ein wichtiges Zeichen des Zusammenhalts und der Solidarität gesetzt worden. Mehr als 7.000 Bürger hätten nach den Angaben bereits den Aufruf «Brandenburg zeigt Haltung!» von Anfang Januar unterstützt. In den folgenden Wochen sind weitere Aktivitäten und Proteste gegen die Corona-Demonstrationen geplant.

Für diesen Montag ist auch in Frankfurt (Oder) eine Kundgebung geplant. Die Initiative “Frankfurt zeigt Haltung” ruft für 17:30 Uhr an der “Treppe der Demokratie” am Brunnenplatz zu Solidarität und Zusammenhalt auf und protestiert gegen die unangemeldeten, montäglichen “Spaziergänge” in unserer Oderstadt.

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