Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
play_arrow
«Stadtbild»-Debatte geht weiter 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union vor Doppel-Heimspiel: Pokal gegen Ziltendorf, Liga-Kracher gegen Fürstenwalde 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Union Frankfurt startet nach holpriger Vorbereitung in die neue Saison Sandro Jahn im Gespräch mit 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Brandenburger Innenministerium bedauert polnische Grenzkontrollen
play_arrow
Podcast: Frank Ecker von der Handwerkskammer im Oderwelle-Gespräch zum Gründertag 91.7 ODERWELLE
© Foto: FF24.NEWS
Andrea Johlige (DIE LINKE) im Studio der Oderwelle.
Von Januar bis Mai dieses Jahres sind 69 Menschen, die nach Brandenburg geflüchtet waren, über den Flughafen BER in ihre Herkunftsländer abgeschoben worden. In weiteren 111 Fällen kam es zu einer Ausreise mit finanzieller Förderung für einen Neustart in der Heimat, 110 Ausländer mussten das Land ohne Finanzspritze verlassen, wie das Innenministerium in Potsdam auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Andrea Johlige (Linke) mitteilte.
18 Menschen wurden nach dem sogenannten Dublin-Abkommen in jene Länder abgeschoben, in denen sie nach Erreichen der EU erstmals einen Asylantrag gestellt hatten. Die Zahl der vollziehbar ausreisepflichtigen Flüchtlinge gab das Ministerium mit 4549 Ende 2022 an.
30 Menschen und damit rund ein Drittel der Abgeschobenen stammten aus Georgien. Das mit 22 Flüchtlingen größte Kontingent, das laut Innenministerium freiwillig mit einer finanziellen Zuwendung ausreiste, kam aus Nordmazedonien. Die drei größten Gruppen von jeweils 9 bis 11 Ausländern, die ohne Förderung Brandenburg verlassen mussten, stammten aus Äthiopien, Albanien und der Türkei.
In insgesamt acht Fällen ordnete ein Gericht Abschiebehaft an. In einem der Fälle musste die Rückführung abgebrochen werden. Details teilte das Ministerium nicht mit.
Darüber hinaus wurden weitere 160 Menschen in einer Ausreisesammelstelle am Flughafen BER kurzzeitig untergebracht. Veranlasst hatten dies Zoll und Polizei. Gründe waren unter anderem Anhörungen durch Botschaftsmitarbeiter und ärztliche Untersuchungen vor der Ausreise.
Geschrieben von: MK
Abschiebungen Andrea Johlige Flüchtlingspolitik
Foto: Boris Breuer
Foto: Jens Doerre
Foto: publiks

© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Rene Matschkowiak
© Foto: Jan Schirrholz
© Foto: FF24.NEWS
© Foto: Matthias Kayales
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH