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© Foto: Pixabay / Pezibear
Das Jahr 2022 in Brandenburg - zu sonnig, zu warm und zu trocken.
Mit durchschnittlich 10,6 Grad Celsius ist es 2022 in Brandenburg ungewöhnlich warm gewesen. Regen fiel dort deutlich weniger als bundesweit – 430 Liter je Quadratmeter, das war der zweitniedrigste Wert in ganz Deutschland, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach in einem Jahresrückblick am Freitag mitteilte. Die langjährigen Mittel liegt bei 8,7 Grad und 557 Litern. Die Sonnenscheindauer lag 2022 bei 2017 Stunden – das langjährige Mittel liegt hier bei 1634 Stunden.
Nach einem sehr milden Winter und dem sonnigen März hätten während des Sommers vor allem Trockenheit, Hitze und Waldbrände für Schlagzeilen gesorgt, hieß es. Am 19. Juni meldete Cottbus mit 39,2 Grad Celsius einen neuen Junirekord für Brandenburg. Eisig war es kurz im November und für längere Zeit im Dezember, wo im Mittel an zehn Tagen Dauerfrost beobachtet wurden.
Auch für Deutschland insgesamt war den Angaben zufolge 2022 ein außergewöhnliches Wetterjahr. Seit 1881 sei es in Deutschland inzwischen 1,7 Grad wärmer geworden. Im Vorjahr habe dieser Wert noch bei 1,6 Grad gelegen. «Wir haben es bisher nicht geschafft, wirkungsvoll auf die Treibhausgasbremse zu treten. Die Erderwärmung schreitet nahezu ungebremst voran», sagte der Vorstand Klima und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes, Tobias Fuchs.
Mit einem Niederschlagsdefizit von etwa 15 Prozent waren die
vergangenen zwölf Monate auch sehr trocken. Die Sonne schien im bundesweiten Mittel rund 2025 Stunden – etwa 30 Prozent mehr als der Referenzwert von 1544 Stunden.
© 91.7 ODERWELLE mit Material von dpa
Geschrieben von: MK
Brandenburg Deutscher Wetterdienst (DWD) Klimawandel Wärme Wetter 2022
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