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© Foto: FF24.NEWS
Das Rathaus in Frankfurt (Oder)
Auf die Stadt kommen erneut Mehrkosten für die Rathaus-Sanierung zu. Fertigstellung verzögert sich. Beim Ordnungsausschuss am Dienstagabend im Kleist Forum präsentierte Architekt Ralf Fleckenstein den aktuellen Stand der Bauarbeiten am Frankfurter Rathaus. Demnach wird der geplante Termin der Fertigstellung im November 2022 nicht mehr zu halten sein. Es stehen noch knapp 33 Prozent der Auftragsvergaben für die Sanierung aus. Das sind Rund 52 Vergaben. Außerdem wird die Sanierung erneut teurer.

Bereits Anfang des Jahres wurde das Budget um 1,13 Millionen Euro aufgestockt. Grund für die Mehrkosten damals die Corona Pandemie. Jetzt muss das Budget erneut um eine weitere Million Euro erhöht werden. Diesmal ist der starke Preisanstieg bei Baustoffen das Problem.
Ursprünglich waren 2019 für die Rathaus-Sanierung rund 26,4 Millionen Euro veranschlagt.

Das Architektenbüro «ff-Architekten» hatte bereits vor sechs Jahren einen europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb zu Sanierung und Neugestaltung des Rathauses gewonnen. In den kommenden Jahren soll das Denkmal, dessen älteste Teile aus der Zeit der Stadtgründung 1253 stammen, nicht nur zu einem modernen Verwaltungssitz, sondern auch zu einem politischen Zentrum der Kommune umgestaltet werden. Dafür stehen Fördermittel aus dem Stadtumbau, Zuwendungen aus dem Bund-Länder-Finanzausgleich sowie kommunale Eigenmittel aus der Investitionspauschale bereit. Zudem hat die Stadt einen Kredit über mehr als zehn Millionen Euro aufgenommen. Nach Einschätzung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege zählt das historische Gebäude zu den ältesten noch erhaltenen mittelalterlichen Rathäusern Deutschlands.
Geschrieben von: MK
Bauprojekt Frankfurt (Oder) Ralf Fleckenstein Rathaus Sanierung
Foto: Jens Doerre
Foto: publiks
Foto: Marie Liebig

© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Stadtwerke Frankfurt (Oder)
© Foto: Pixabay / Hans Linde
© Foto: Freepik
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