Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
play_arrow
«Stadtbild»-Debatte geht weiter 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union vor Doppel-Heimspiel: Pokal gegen Ziltendorf, Liga-Kracher gegen Fürstenwalde 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Union Frankfurt startet nach holpriger Vorbereitung in die neue Saison Sandro Jahn im Gespräch mit 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Brandenburger Innenministerium bedauert polnische Grenzkontrollen
play_arrow
Podcast: Frank Ecker von der Handwerkskammer im Oderwelle-Gespräch zum Gründertag 91.7 ODERWELLE
© Foto: Land Brandenburg
Archiv: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD)
Die SPD in Brandenburg ist dafür, den Kurs in der Flüchtlingspolitik zu verschärfen. SPD-Regierungschef Woidke hat rund ein Jahr vor der Landtagswahl gleich mehrere Forderungen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke dringt darauf, die Zuwanderung nach Deutschland stärker zu begrenzen. Der SPD-Politiker schlug vor, den Kampf gegen Schleuserkriminalität zu intensivieren, mehr Menschen ohne Bleiberecht in ihre Heimatländer zurückzuschicken und von Geld- auf Sachleistungen für Asylbewerber umzustellen. Die Zahl irregulärer Einreisen über die deutsch-polnische Grenze war zuletzt deutlich gestiegen.
«Es braucht jetzt eine deutliche Senkung der Migrationszahlen für Deutschland einerseits und eine stärkere Bekämpfung der Schleuserkriminalität anderseits», sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Das sei zuerst die Aufgabe der Bundesregierung. «Deshalb müssen Bund und Länder schnell zusammenkommen, denn wir brauchen eine gemeinsame Kraftanstrengung, um in der Migrationsfrage endlich Lösungen zu finden.»
Der Brandenburger Regierungschef forderte auch, Menschen ohne Bleiberecht «konsequenter in ihre Heimatländer zurückzubringen».
«Hierfür müssen wir die Regeln, die schon da sind, konsequent umsetzen», sagte Woidke. Er schlug zugleich eine Verschärfung bei den Leistungen für Asylbewerber vor. «Um die Anreize zur Migration nach Deutschland zumindest etwas zu verringern, halte ich die Umstellung von Barzahlungen auf Sachleistungen für einen ersten geeigneten Schritt.»
Die Spitze der SPD Brandenburg beriet am Montagabend über einen Entwurf für einen Leitantrag zum Landesparteitag im November, in dem es um eine schärfere Flüchtlingspolitik geht. Im September 2024 wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt.
Die AfD hält die aktuelle Migrationspolitik für gescheitert. Union und FDP dringen auf eine Verschärfung der Asyl- und Flüchtlingspolitik. So fordert CDU-Chef Friedrich Merz etwa eine stärkere Abschiebung von Flüchtlingen ohne Anspruch auf Asyl. FDP-Chef Christian Lindner wirbt für Sach- statt Geldleistungen, um die Anreize zu senken, nach Deutschland zu kommen.
Geschrieben von: MK
Brandenburg Christian Lindner Dietmar Woidke Flüchtlinge Friedrich Merz Sachleistungen
Foto: Boris Breuer
Foto: Jens Doerre
Foto: publiks

© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Rene Matschkowiak
© Foto: Jan Schirrholz
© Foto: FF24.NEWS
© Foto: Matthias Kayales
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH