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Nach fast drei Jahren werden bald keine Corona-Beschränkungen mehr gelten. Brandenburgs Regierung schafft die noch bestehenden Regeln ab. Allerdings ist damit noch nicht alles aufgehoben.
Die letzten Corona-Beschränkungen in Brandenburg sollen zum 1. März wegfallen. Das Kabinett entschied am Dienstag in Potsdam, dass die Maskenpflicht für Besucher in Räumen von Obdachlosenunterkünften und Flüchtlingseinrichtungen sowie die Testpflicht für nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte in Flüchtlingseinrichtungen, psychiatrischen Krankenhäusern und Jugend- und Seniorenheimen dann entfallen. Die Corona-Verordnung wird komplett aufgehoben.
Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher, die bisher Lockerungen meist skeptisch sah, sah die Zeit für die Aufhebung der Landesbeschränkungen gekommen. «Wir sind gut durch die Pandemie gekommen und haben in den vergangenen drei Jahren mit unseren Schutzmaßnahmen und Impfungen viele Menschen vor schweren Krankheitsverläufen geschützt und auch vielen Menschen das Leben gerettet», sagte die Grünen-Politikerin. «Jetzt hat sich die Infektionslage deutlich entspannt.» In Brandenburg zeigten die drei Corona-Warnampeln auf Grün. «Mit einer Überlastung des Gesundheitssystems durch Corona ist derzeit nicht mehr zu rechnen.»
Das Kabinett aus SPD, CDU und Grünen hat einen Vorschlag von Nonnemacher umgesetzt. Die CDU hätte sich die Abschaffung der Beschränkungen früher gewünscht.
Der Hintergrund der Lockerung in Brandenburg ist die weitgehende Abschaffung der bundesweiten Corona-Regeln. Die Bundesregierung will wegen der stabilen Infektionslage fast alle bundesweit geltenden Corona-Schutzmaßnahmen zum 1. März enden lassen. Nur die Maskenpflicht für Besucher in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gilt noch bis 7. April.
Die erste Corona-Verordnung zum Schutz vor einer Infektion in Brandenburg stammte vom 17. März 2020. Damals ging es um Beschränkungen für Geschäfte, Gaststätten und für Veranstaltungen. Eine Maskenpflicht wurde erst später eingeführt.
© 91.7 ODERWELLE mit Material von dpa
Geschrieben von: MK
Brandenburg Corona-Regeln Coronavirus Ursula Nonnemacher
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