Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
Energiewende in Frankfurt (Oder): Zwischen Wärmeversorgung und Widerstand in Güldendorf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Museum Viadrina: Geschichte als Brücke zwischen Frankfurt und Polen 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Ein Supermarkt zieht um: Sven Habermann im Sonntagsbrunch der Oderwelle 91.7 ODERWELLE Sonntagsbrunch
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
play_arrow
«Stadtbild»-Debatte geht weiter 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union vor Doppel-Heimspiel: Pokal gegen Ziltendorf, Liga-Kracher gegen Fürstenwalde 91.7 ODERWELLE
Berlin und Brandenburg dringen auf den Ausbau der Ostbahn Richtung Polen. Doch bisher hat der Bund gebremst. Nun ist die Strecke in den potenziellen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen und eine Studie zum Ausbau liegt vor.
Der Ausbau der Ostbahn von Berlin bis Küstrin-Kietz kostet einem Gutachten für den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zufolge bis zu 1,3 Milliarden Euro. Die Studie schlägt einen Ausbau in zwei Stufen vor: Bis 2036 solle die Strecke elektrifiziert werden, mehrere zweigleisige Abschnitte sollten eingerichtet werden, teilte der VBB am Montag in Neuenhagen mit. Für die ganze Strecke solle dann Tempo 120, für Müncheberg – Seelow-Gusow gar Tempo 160 gelten. Ab 2036 sollten die übrigen Abschnitte ausgebaut werden. Berlin und Brandenburg fordern, dass die Strecke zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert wird.
Die Strecke wurde nach Angaben des VBB inzwischen in den potenziellen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen. Die Länder Berlin und Brandenburg sowie der VBB wollten aber weiter auf einen zügigen, vom Bund finanzierten Ausbau der Strecke hinwirken. Die Finanzierung für den Ausbau ist bisher noch nicht gesichert. Die Länder, die Deutsche Bahn AG und der VBB verhandeln nun weiter.
Der Ausbau bringt nach Angaben des Verkehrsverbunds für die Fahrgäste deutliche Vorteile: Die Reisezeiten können nach dem Ausbau um bis zu 20 Minuten verkürzt werden. Die Fahrgäste der Regionalbahn RB26 könnten demnächst von Verbesserungen des Angebotes zwischen Berlin und Müncheberg profitieren. Weil im Sommer ein zweites Bahnsteiggleis in Müncheberg reaktiviert wurde, könnten ab Dezember 2024 von Montag bis Freitag ganztägig zwei Züge pro Stunde zwischen Berlin und Müncheberg fahren, damit würden die Kapazitäten erhöht.
Der Bund hatte die Verbindung bisher als «Nahverkehrsstrecke» gewertet und für die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan eine fehlende Nachfrage gesehen. Die Strecke Berlin – Küstrin-Kietz wird nach Ansicht der Länder und des VBB nicht nur wegen der Ansiedlung des US-Elektroautobauers Tesla wichtiger. Auch wegen des Wachstums des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Polen werde die Strecke Berlin – Frankfurt (Oder) allmählich an ihre Kapazitätsgrenze stoßen.
Die Interessengemeinschaft Ostbahn (IGOB) dringt ebenfalls auf einen Ausbau. Polen hatte den Abschnitt Kostrzyn (Küstrin) – Gorzow – Krzyz-Pila in das europäische TEN-T-Netz (Trans-European Network Transport) aufgenommen.
Geschrieben von: MK
Brandenburg Deutsche Bahn AG Frankfurt (Oder) Gusow Müncheberg Ostbahn Ostbrandenburg Schienenausbau Seelow VBB
Foto: Jens Doerre
Foto: publiks
Foto: Marie Liebig

© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Stadtwerke Frankfurt (Oder)
© Foto: Pixabay / Hans Linde
© Foto: Freepik
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH