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© Foto: Oliver LANG / BER
BER-Chefin Aletta von Massenbach
BER-Chefin Aletta von Massenbach hat beim Fliegen kein schlechtes Gewissen. «Auf keine Weise. Wenn jemand so im Luftverkehr steckt und weiß, was alles gemacht wird, was schon alles erreicht ist, der weiß, dass es überhaupt keine Veranlassung gibt, Flugscham zu empfinden», sagte die Managerin dem «Tagesspiegel». Sie selbst fliege zwei-, dreimal im Monat.
Jeder könne so viel fliegen, wie er möchte. «Jeder soll frei sein und eine freie Entscheidung für sich treffen», sagte von Massenbach. «Wenn ich einen Termin in Köln habe und abends wieder zu Hause sein muss, dann ist es extrem schwierig, hin- und zurückzukommen. Dann habe ich keine andere Möglichkeit.»
Nach der Pandemie und trotz der Digitalisierung gebe es das Bedürfnis von Menschen zusammenzukommen. «Eine Geschäftsbeziehung anzubahnen über den Bildschirm, ist nicht einfach», sagte von Massenbach. «Aber ich muss das als Geschäftsreisender jetzt vielleicht nicht mehr alle zwei Monate machen, sondern nur zweimal im Jahr.» Am BER sei der Inlandsverkehr stark zurückgegangen – von knapp 8,5 Millionen Passagieren 2019 auf etwa 3 Millionen, die für 2023 erwartet würden.
Geschrieben von: MK
Aletta von Massenbach BER Brandenburg Flughafen
Foto: Jan Baruschke
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