Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
91.7 ODERWELLE Frankfurts Stadtradio
play_arrow
Museum Viadrina: Geschichte als Brücke zwischen Frankfurt und Polen 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Ein Supermarkt zieht um: Sven Habermann im Sonntagsbrunch der Oderwelle 91.7 ODERWELLE Sonntagsbrunch
play_arrow
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Theologe René Pachmann ruft zu Zusammenhalt und Menschlichkeit auf 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Schrade im Oderwelle-Sonntagsbrunch: „Jetzt muss wieder Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“ 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Kleistforum feiert 25 Jahre: Rückblick, Ausblick und die Seele eines Hauses 25 Jahre Kleistforum: Ein Rückblick und Ausblick mit Florian Vogel
play_arrow
FC Union Frankfurt vor schwieriger Auswärtsaufgabe in Fürstenwalde FC Union Frankfurt (Oder) Spieler Gero Köhler im Gespräch mit der Oderwelle
play_arrow
El Kellerico steht bevor!
play_arrow
«Stadtbild»-Debatte geht weiter 91.7 ODERWELLE
play_arrow
FC Union vor Doppel-Heimspiel: Pokal gegen Ziltendorf, Liga-Kracher gegen Fürstenwalde 91.7 ODERWELLE
play_arrow
Union Frankfurt startet nach holpriger Vorbereitung in die neue Saison Sandro Jahn im Gespräch mit 91.7 ODERWELLE
© Foto: kofn.ffo
Zwischenfall auf dem Zebrastreifen zwischen Viadrina und Oderturm in der Großen Scharrnstraße in Frankfurt (Oder)
Bei einer Demonstration der sogenannten Frankfurter „Freigeister“ kam es heute Vormittag, kurz nach 11 Uhr auf der Wegstecke zu einem Zwischenfall. Auf dem Zebrastreifen in der Großen Scharrnstraße hatten sich Protestierende aus der Frankfurter Zivilgesellschaft auf die Straße gelegt. Die Aktion sollte symbolisch Opfer des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine darstellen. Dabei blockierten etwa zehn Menschen die Wegstrecke der angemeldeten Demonstration.

Statt auf ein Eingreifen der Polizei zu warten, haben Teilnehmende der umstrittenen „Freigeister“-Demo die Protestierenden gepackt, um sie von der Straße zu ziehen.
Jan Augustyniak, Sprecher des Bündnis Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder) spricht von „körperlicher Gewalt aus der sogenannten Friedenssdemo“. Weiter sagte Augustyniak, der auch für die Linke in der Frankfurter Stadtverorndetenversammlung sitzt:
„Mehrere gewaltbereite sowie stadtbekannte und überregionale Neonazis waren Teilnehmende des Freigeister-Aufmarsches. Sie fielen durch das Tragen von eindeutig rechten Symbolen auf“.
Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ verurteilt gegenüber der Oderwelle die Angriffe durch Teilnehmende der Frankfurter Freigeister-Demonstration auf die Protestierende: „Die Angriffe bestätigen den Radikalisierungsprozess der Freigeister, welche in Teilen ohne Rücksicht junge Protestierende körperlich angegriffen haben. Die Übergriffe der Freigeister zeigen, was sie unter Friedfertigkeit verstehen“, so Augustyniak.
Wie weit dürfen Privatpersonen gehen? Darf ich Menschen von der Straße zerren?
„Jemanden von der Straße zu zerren, kann durchaus eine Nötigung oder sogar eine Körperverletzung sein.“ Ob solche Taten durch Notwehr gerechtfertigt seien, hänge vom Einzelfall ab. Problematisch sei bereits die Frage, ob die Blockade eine rechtswidrige Handlung darstelle, so Michael Kubiciel, Professor für Strafrecht an der Universität Augsburg.
Geschrieben von: MK
Demonstration Ensemble Große Scharrnstraße Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Frankfurt (Oder) Frankfurter Freigeister Friedensdemo Oderturm Oderwelle Potest
© Foto: 91.7 ODERWELLE
Foto: Boris Breuer
Foto: Jens Doerre

© Foto: SVF / KI bearbeitet
© Foto: Matthias Kayales
© Foto: Rene Matschkowiak
© Foto: Jan Schirrholz
© Foto: FF24.NEWS
Copyright © 2026 by 91.7 ODERWELLE - Frankfurts Stadtradio | eagle Broadcast Brandenburg GmbH